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Wochenrückblick

ADUO, Ben Sulayem, Monaghan: Diskussionswürdige Entscheidungen in der Formel 1

Die Woche in der Formel 1 war von allen von diskussionswürdigen Entscheidungen geprägt. Auch die Silly Season nimmt Fahrt auf.

©XPB Images / IMAGO / PsnewZ

Die Woche des Österreich‑GPs in der Formel 1 war geprägt von Entscheidungen, die für einige Diskussionen sorgten.

@champ1_de

TV-Hammer und Machtspiele! Auch in dieser Woche war in der Formel 1 einiges los. Bei Red Bull wird es den nächsten Abgang geben, österreichische Fans dürfen sich weiter auf Free-TV-Rennwochenenden freuen und der FIA-Präsident wird mächtiger. Die News der Woche. #f1 #f12026 #formel1 #formula1 #f1tiktok #f1content #f1contentcreators #f1racing #spielberggp #mercedesf1#georgerussell #redbull #maxverstappen #servustv #carlossainz #fernandoalonso #alpine #astonmartin #williams #audi #fia #motorsport #racing #champ1

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Red Bull regt sich über das ADUO auf und verliert einen wichtigen Mitarbeiter, Ben Sulayem bekommt mehr Macht und die Silly Season dreht so langsam auch richtig auf. Unser Wochenrückblick.

 Die ADUO-Entscheidung sorgt bei Red Bull für Ärger. © Moy / XPB Images

ADUO unumstößlich – Red Bull sauer auf Formel 1

Laut übereinstimmenden Medienberichten ist die ADUO-Entscheidung, die die FIA gefällt haben soll, unumstößlich. Das bedeutet, dass der Motor von Red Bull am besten bewertet wurde. Heißt: kein Update für die Bullen.

Beim österreichischen Rennstall soll diese Entscheidung überhaupt nicht gut angekommen sein. Verantwortliche wie Laurent Mekies machten jüngst klar, dass man laut eigener Daten nicht den besten Motor habe.

Doch scheinbar stieß das Team auf taube Ohren. Da sogar Mercedes Upgrades bringen kann, könnte Red Bull noch mehr Probleme bekommen und gegebenenfalls weiter zurückfallen. Für Verstappen und Co. könnte es eine lange Saison werden.

Mohamed Ben Sulayem stärkt seine Position. © Moy / XPB Images

Ben Sulayem FIA-Präsident bis zum Tod?

Lang ist auch ein gutes Stichwort, wenn es um die Amtszeit von Mohammed Ben Sulayem geht. Denn auf einer FIA-Sitzung soll die Amtszeitbegrenzung gekippt worden sein.

Der Araber kann sich wohl gut vorstellen, bis zu seinem Lebensende FIA-Präsident zu bleiben. In der Vergangenheit brachte der Präsident schon einige Leute gegen sich auf, da er dafür sorgte, dass Gegenkandidaten nicht zur Wahl antreten konnten.

Zudem will Ben Sulayem nun viele seiner Ideen wie die Rückkehr zum V8-Motor durchdrücken, ohne große Rücksicht auf die Hersteller zu nehmen. Es ist davon auszugehen, dass der FIA-Präsident noch mächtiger wird, als er ohnehin schon ist.

Paul Monaghan verlässt Red Bull. © Charniaux / XPB Images

Nächste Schlüsselfigur verlässt Red Bull – Wechsel zu Konkurrent in der Formel 1

Bei Red Bull hingegen sind die mächtigsten Leute der vergangenen Jahre längst Geschichte. Nun muss man den nächsten schmerzhaften Abgang hinnehmen. Chefingenieur Paul Monaghan wird den Rennstall verlassen.

Unklar ist, wann der Brite geht, doch sein neues Ziel in der Formel 1 steht laut übereinstimmenden Medienberichten bereits fest: Er geht zu Cadillac. Aufgrund einer möglichen Sperre wird er die Arbeit bei seinem neuen Team allerdings frühestens im Herbst 2027 aufnehmen können.

Noch gibt es keine offizielle Stellungnahme, allerdings könnte diese noch vor der Sommerpause kommen. Für Red Bull der nächste Abgang, der das Machtgefüge beim Rennstall verändern wird.

 George Russell bleibt Mercedes erhalten. © Bearne / XPB Images

Russell bleibt Mercedes wohl erhalten

Bei einem Rennstall wird sich so schnell nichts ändern. Mercedes setzt in jedem Fall auch im kommenden Jahr auf das gleiche Fahrerduo.

Berichte, nachdem der Rennstall bereits eine Klausel im Vertrag von George Russell gezogen haben soll, stimmen zwar nicht, aber vor allem Teamchef Toto Wolff machte in einer Presserunde klar, dass der Brite bleiben wird.

„Wir wollen nichts verändern. Für uns ist wichtig, dass wir jetzt eine Stabilität haben.“

Ein Verstappen-Wechsel zu Mercedes ist damit in weite Ferne gerückt. Wolff scheint mit seinem Duo zufrieden zu sein.

Fernando Alonso kann die Kritik an seinem Team nicht mehr hören. © Bearne / XPB Images

Alonso ledert gegen Aston-Martin-Kritiker

Fernando Alonso kann hingegen derzeit nicht zufrieden sein. Deshalb gibt es auch Gerüchte um eine Rückkehr zu seinem Ex-Team Alpine. In einer Medienrunde wetterte der Spanier nun allerdings gegen die Aston-Martin-Kritiker.

„Wir werden sehr schlecht von der Außenwelt behandelt, aber das ist normal. Wir performen unterdurchschnittlich, wir stecken in einem Tief, und kurz vor der Sommerpause gibt es immer Gerüchte. Es gibt Gerüchte bei den Top-Teams und bei uns, weil wir schlechte Leistungen erbringen.“

Er machte außerdem klar, dass er weiterhin an das Projekt glaube. Noch scheint das Team wohl Zeit zu haben, um Alonso zum Bleiben zu überreden. Aber mit jedem schlechten Rennen in der Formel 1 wird die Laune des Spaniers sicher nicht besser.

Carlos Sainz hat wohl keine Lust mehr auf Williams. © Batchelor / XPB Images

Verlässt Sainz Williams?

Auch Carlos Sainz scheint überhaupt nicht zufrieden mit seiner Situation zu sein. Und laut dem Blick soll er das an Projekt Williams mittlerweile nicht mehr so wirklich glauben.

Es wird spekuliert, dass der Spanier zu seinem Ex-Team McLaren wechseln könnte, falls Oscar Piastri den Rennstall verlässt. Doch sein Vater soll ganz andere Pläne haben.

Der scheint nämlich begeistert vom Audi-Projekt zu sein. Deshalb will er wohl versuchen, seinen Sohn dorthin zu lotsen. Audi selbst soll wohl schon länger an Sainz interessiert sein, dieser war aber noch nicht ganz angetan.

Die Formel 1 sorgte auch fernab des Großen Preises von Österreich mal wieder für zahlreiche Schlagzeilen. Dieses Mal bestimmten allerdings die Entscheidungen und nicht unbedingt die Gerüchte das Geschehen.

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David Heermann
David Heermann verbindet sportliche Leidenschaft mit journalistischem Anspruch. Bereits während seines Medienwissenschaftsstudiums stand für ihn fest, dass er seinen beruflichen Weg im Sportjournalismus gehen möchte. Die Formel 1 begleitet ihn seit seiner Kindheit – heute interessiert ihn jedoch weit mehr als das reine Renngeschehen. Strategische Entwicklungen, teaminterne Dynamiken und die Geschichten abseits der Strecke prägen seinen Blick auf die Königsklasse. Seit 2026 ist er Teil von CHAMP1. Für CHAMP1.NEWS verfasst er regelmäßig News-Artikel, Hintergrundberichte und Analysen. Darüber hinaus präsentiert er Formate auf den Social-Media-Kanälen der Plattform und ordnet in den Sendungen Qualifyings, Sprints und Rennen ein – mit Fokus auf die entscheidenden Szenen, strategischen Wendepunkte und sportlichen Entwicklungen. Sein Anspruch: komplexe Themen klar einordnen, Hintergründe verständlich aufbereiten und die wichtigsten Ereignisse aus der Welt der Formel 1 präzise und professionell vermitteln.
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