Für Arvid Lindblad, Liam Lawson und die Racing Bulls läuft die Saison in der Formel 1 wie geschmiert. Nach einem Auf und Ab zum Saisonstart hat sich das Team vor dem Ende der Sommerpause als bestes Mittelfeldteam der Formel 1 etabliert.
Vor allem der einzige Rookie der Saison, Arvid Lindblad, macht einen beeindruckenden Job. Der 19-Jährige hat bereits 23 Punkte gesammelt und liegt damit auf einem beachtlichen 11. Platz in der Fahrwertung.
Lindblad-Manager Oliver Rowland fährt bei Nissan in der Formel E. © IMAGO / PsnewZOliver Rowland mit Lindblad-Saison zufrieden
Auch sein Manager, Oliver Rowland, ist mit der Saison des jungen Briten sehr zufrieden. Der Formel-E-Star lobte in einem Interview mit racingnews365 vor allem die Leistungsfähigkeit des Teams.
„Er hat die Saison wirklich gut begonnen. Wir sind wirklich zufrieden. Ich denke, erstens hat das Team großartige Arbeit geleistet, um so viele wertvolle Upgrades am Auto zu bringen. Denn man kann Upgrades bringen und denken, dass sie etwas bewirken, aber dass sie tatsächlich so funktionieren, wie man denkt, ist in der Formel 1 sehr schwierig.“
Laut ihm seien die Racing Bulls außerhalb der Top Vier das beste Team, auch aufgrund der Konstanz. Diese Annahme zeigt sich mittlerweile auch in der Konstrukteurswertung. Im letzten Rennen vor der Sommerpause überholte man Alpine, da beide Fahrer es in die Punkte schafften, und steht nun auf dem fünften Platz.
Nicht nur Lindblad, auch Lawson hat einen großen Anteil am Erfolg, da er endlich sein Potenzial ausschöpft. Nach einer schwierigen Zeit bei Red Bull, seiner Degradierung und den Abschiedsgerüchten vor der Saison, etablierte er sich diese Saison zu einem echten Leader im Team.
Lindblad und Lawson funktionieren als Team bislang gut. © Bearne / XPB ImagesBringt Lawson Lindblad auf eine „neue Ebene“?
Auch Rowland freut sich über die Leistungen des Neuseeländers, da er glaubt, dass sein Schützling dadurch besser wird.
„Was für uns wirklich schön war, ist, dass Liam wirklich solide war und zurückgekämpft hat. Er hatte ein paar wirklich gute Rennen, und dann kämpft Arvid zurück und verbessert sich selbst. So eine Teamdynamik willst du, wo sie sich jedes Wochenende gegenseitig auf eine neue Ebene treiben.“
Durch die Qualitäten von Lawson könne man analysieren, was er besser mache als Lindblad, und das sei „wirklich, wirklich schön, besonders für Arvid“. Scheint so, als würde auch die Chemie bei den Racing Bulls gerade passen.
Nach der Sommerpause will das Team die nächsten Schritte gehen, um weiterhin das beste Mittelfeldteam zu bleiben. Die Konkurrenz, Audi, Alpine und vielleicht sogar Aston Martin, schläft nicht. Doch das Schwesterteam von Red Bull scheint gewappnet zu sein.

































