In den letzten Monaten wurde bei Red Bull vor allem über die zahlreichen Abgänge, die der Rennstall zu verzeichnen hatte, gesprochen.
Doch nun gelingt dem österreichischen Rennstall wieder der ein oder andere Coup. Tom Hart konnte beispielsweise durch eine neue Rolle gehalten werden.
Gwen Lagrue half Kimi Antonelli bei seinem Weg in die Formel 1. © Moy / XPB ImagesAntonelli-Förderer Gwen Lagrue wechselt wohl zu Red Bull
Und jetzt landen die Bullen wohl gleichzeitig noch einen echten Personal-Coup. Gwen Lagrue, der bei Mercedes als Berater für Fahrerentwicklung tätig war, wechselt zu Red Bull.
Toto Wolff bestätigte in einer Medienrunde während des Spa-Wochenendes, dass der langjährige Mercedes-Mitarbeiter schon bald einen neuen Job antreten könnte.
„Wir sind mit Gwen in Gesprächen über die Zukunft, aber es ist noch nichts vereinbart oder entschieden. Gwen hat ein fantastisches Team aufgebaut. Wir haben etwa sieben, acht oder neun Leute, die das Junior-Programm in Zukunft gemeinsam leiten werden – zusammen mit einer Handvoll vielversprechender Junioren. Wir wollen das gemeinsam mit Gwen angehen und werden dann weitersehen.“
Laut übereinstimmenden Medienberichten ist der Wechsel nur noch Formsache. Es geht wohl nur noch um die Höhe der Ablöse. Bei Red Bull soll Lagrue der neue Helmut Marko werden, der bis 2025 die Leitung des Red-Bull-Junior-Teams inne hatte.
Auch George Russell kann Lagrue dankbar sein. © Bearne / XPB ImagesLagrue half zahlreichen Talenten in die Formel 1
Lagrue ist ein Experte, wenn es darum geht, talentierte Fahrer zu entdecken und zu fördern. Nicht nur beim Aufstieg von Kimi Antonelli hatte er einen großen Anteil, auch Fahrer wie Esteban Ocon oder George Russell schafften auch durch ihn den Sprung in die Formel 1.
Da Red Bull historisch gesehen, immer ein Auge auf die jungen Wilden innerhalb des Motorsports hat, passt der Mercedes-Perlentaucher perfekt zur Vision des österreichischen Rennstalls.
Auf der offiziellen Website von Mercedes, verriet Lagrue, worauf es für ihn bei der Suche nach dem nächsten Superstar ankommt.
„Die Performance ist nur die Basis. Was mich an den jungen Talenten interessiert, ist die Art, wie sie Rennen fahren, ihre Konstanz. Aber das Wichtigste für uns als Team ist, dass sie schon so früh den richtigen Zugang zum Rennfahren haben und die richtige Einstellung, dass wir sie an die Spitze führen können.“
An der Spitze steht derzeit Kimi Antonelli, hier hatten er und Toto Wolff ein perfektes Gespür. Nun scheint es ihn allerdings zu Red Bull zu ziehen. Dort wird es wohl darum gehen, den nächsten Max Verstappen auf die Strecke zu bringen.




































