Bereits im Februar gab Red Bull bekannt, dass sie und ihr Chefdesigner Craig Skinner diese Saison getrennte Wege gehen werden. Berichten zufolge soll dieser in konkreten Gesprächen mit der Konkurrenz sein.
20 Jahre war er Teil des Red Bull Teams | © IMAGO / NurPhotoAbschied nach 20 Jahren Red Bull
Im Februar verabschiedete sich Craig Skinner nach 20 Jahren von Red Bull. Im Jahr 2006 kam er als CFD Ingenieur nach Milton Keynes und arbeitete sich 2022 bis zum Chefdesigner nach oben. Seit dieser Saison ist er kein Teil mehr des Teams.
Wie es in der Formel 1 so üblich ist, erlegte ihm Red Bull eine Zwangspause – das so genannte Gardening Leave – auf. Das verhindert, dass er direkt nach seinem Abgang sofort bei einem neuen Team beispielsweise anfangen kann. Laut LinkedIn-Profil des Schotten endete diese Pause wohl im August. Das würde bedeuten, dass er nun frei sei, bei einem neuen Team zu unterschreiben und sofort loszulegen.
Skinner in Gesprächen
Laut Berichten von GPBlog soll sich Craig Skinner in konkreten Gesprächen mit dem Formel 1-Newcomer-Team Cadillac befinden. Die Neueinsteiger können jede Hilfe gebrauchen. Ihr erstes Jahr in der Formel 1 lief bisher alles andere als erfolgreich. Mit seinen 20 Jahren Erfahrung wäre Skinner ein großer Gewinn für das amerikanische Team. Für Alpine wäre eine Unterzeichnung bei Cadillac besonders bitter. Auch sie hatten Interesse, den Schotten für ihr Team zu begeistern.
Craig Skinner war unter anderem beteiligt am Erfolg des RB19 in der Saison 2023. In dem Jahr sorgte Red Bull für neue Rekorde. Man sicherte sich sowohl den Konstrukteursweltmeistertitel als auch den WM-Titel der Fahrer für Max Verstappen. Warum Skinner das Team nach so langer Zeit verließ, ist nicht bekannt. Ärger und böses Blut soll zwischen beiden Parteien Medienberichten zufolge allerdings nicht herrschen.
Ob der Schotte wirklich in Gesprächen mit Cadillac ist und wann man die mögliche Zusammenarbeit bekanntgeben wird, ist noch offen.































