Red Bull stockt ihren Junior-Kader auf. Das Team nimmt den Sohn von Formel 1-Weltmeister Kimi Räikkönen unter seine Fittiche.
Ab 2027 ist Robin Räikkönen Teil des Red Bull Junioren TeamsRed Bull setzt auf Robin Räikkönen
Der 11-Jährige Finne mit dem Spitznamen „Ace“ (dt. Ass) wird ab 2027 Teil der Red Bull Familie. Räikkönen ist seit klein auf im Kartsport aktiv. Dort zeigte er bereits Erfolge im nationalen und internationalen Bereich, unter anderem in der Rotax MAX Challenge und der WSK Championship.
Robin ist der Sohn von Formel 1-Weltmeister Kimi Räikkönen. Der „Iceman“ war von 2001 und 2021 in der Formel 1 aktiv. 2007 holte er sich seinen ersten und einzigen Weltmeistertitel. Insgesamt gewann er 21 Rennen und stand 103 mal auf dem Podium.
Im offiziellen Statement erklärte Red Bull-Teamchef Laurent Mekies, wieso Robin eine Bereicherung sein wird: „Robin hat bereits im Kartsport außergewöhnliches Können bewiesen. Seine Schnelligkeit, sein Rennverständnis und sein natürliches Talent haben ihn als einen der vielversprechendsten Nachwuchsfahrer seiner Altersklasse etabliert. Zugleich beeindruckt er durch seine Reife, seine besonnene Art und seinen klaren Fokus auf das Fahren.“
Unser Ziel ist es, ihn Schritt für Schritt zu fördern, ohne unnötigen Druck auf ihn auszuüben. Der Weg im Motorsport ist lang, und wir werden ihm die Zeit, die Unterstützung und die Ressourcen geben, die er benötigt, um sein Potenzial voll zu entfalten.
„Wir sind fest davon überzeugt, dass sich Talent dann am besten entfalten kann, wenn es von den richtigen Menschen, der richtigen Kultur und dem richtigen Umfeld unterstützt wird“, betone Mekies, „Genau das wollen wir Robin auf seinem weiteren Entwicklungsweg bieten. Wir freuen uns sehr darauf, die nächsten Schritte auf seinem Weg gemeinsam mit Robin und seiner Familie zu gehen.“
In Monza durfte der 11-Jährige mal im RB22 Probesitzen | © Getty Images / Red Bull Content PoolAuch Papa Räikkönen ist mächtig stolz auf seinen Sohn. Kimi Räikkönen sagte: „Wir freuen uns riesig, dass Robin ausgewählt wurde, seine Rennsportkarriere als Mitglied des Red Bull Junior Teams fortzusetzen.“
„Laurent und das gesamte Team von Red Bull haben uns in allen Gesprächen unglaublich unterstützt. Sie bieten ein überzeugendes und umfassendes Programm, um Robins Entwicklung in den kommenden Jahren zu fördern und ihm die nötige Erfahrung zu vermitteln, damit er sein natürliches Talent – das er bei seinen bisherigen Kart-Einsätzen bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat – weiter entfalten kann“, führte der Finne weiter aus.
Red Bull Juniorenprogramm sorgte schon für viel Erfolg – besonders in der Formel 1. Aus dem Programm resultierten unter anderem die Weltmeister Max Verstappen und Sebastian Vettel. Aber auch andere aktuelle Formel 1-Piloten stammen aus dem Red Bull Juniorenteam, darunter Isack Hadjar, Arvid Lindblad, Liam Lawson und Yuki Tsunoda. Aber auch Carlos Sainz, Alexander Albon und Pierre Gasly wurden einmal von Red Bull gefördert, fahren aber nun bei anderen Teams.































