Seit 2011 ist Pirelli der offizielle Reifenlieferant der Formel 1. Das italienische Unternehmen sorgt dafür, dass die richtigen Reifenmischungen an den richtigen Rennwochenenden am Start sind.
Die Zeiten an denen mehrere Reifenlieferanten für einen „Krieg“ sorgten, sind vorbei. Bis 2028 läuft der aktuelle Vertrag zwischen Pirelli und der Formel 1 noch.
Bridgestone gehörte bis 2010 zum Formel-1-Kosmos. © Batchelor / xpb.ccKehrt Bridgestone zurück?
Laut einem Bericht von RacingNews365 könnte es danach spannend werden. Denn laut dem Portal soll Bridgestone großes Interesse an einer Rückkehr in die Formel 1 haben. Der Reifenlieferant war bis Ende 2010 Partner der Königsklasse.
Das japanische Unternehmen soll bei einigen vertreten gewesen sein – unter anderem in Singapur und den Vereinigten Staaten. Da die Formel 1 ein Ausschreibungsverfahren verwendet, um den Reifenlieferanten zu bestimmen hat Bridgestone berechtigte Chancen, ab 2029 zurückzukehren.
Anders als in der Vergangenheit soll ein mögliches Angebot wohl vor allem finanziell lukrativ sein. Auch auf der technischen Seite soll Bridgestone sich weiterentwickelt haben.
Ein exklusiver Reifen-Deal der Formel 1 ist weiterhin unglaublich attraktiv, da sich das Unternehmen durch die Möglichkeiten weiterentwickeln kann und gleichzeitig viel Werbung macht.
Hiroshi Imai arbeitete lange bei McLaren. © IMAGO / HochZweiEx-McLaren-Mitarbeiter als weiteres Argument?
Eine Person, die mittlerweile eine leitende Position bei Bridgestone inne hat, könnte dem Hersteller helfen, einen Formel-1-Deal festzuzurren. Hiroshi Imai, der schon von 1990 bis 2008 bei Bridgestone für die Belange der Königsklasse zuständig war, kehrte 2025 zurück, auch um die Formel-1-Bestrebungen zu untermauern.
Von 2009 bis 2025 arbeitete Imai bei McLaren und hatte mehrere Posten inne. Unter anderem war er als leitender Renningenieur tätig. Bei McLaren soll man seinen Abschied als großen Verlust angesehen haben.
Eine Rückkehr von Imai in den Formel-1-Kosmos soll von vielen Seiten als positiv angesehen werden. Das könnte die Chancen von Bridgestone erhöhen. In dieser Saison ist man bereits der Reifenlieferant der Formel E und ist mit der hauseigenen Marke Firestone auch Teil der Indycar-Serie.
Pirelli und andere Unternehmen sollen allerdings auch großes Interesse an dem lukrativen Formel-1-Deal haben. Es könnte mal wieder zu einem Reifenkrieg kommen – dieses Mal aber nicht auf, sondern neben der Strecke.































