Dämpfer für Racing Bulls in Mexiko-Stadt: Liam Lawson ist von den Qualifyingsergebnissen ausgeschlossen worden.
Nachdem sich der Neuseeländer auf Rang acht qualifiziert hatte, streichen die FIA-Rennkommissare seine Zeiten wegen eines Verstoßes gegen das technische Reglement. Damit wartet Lawson am Sonntag am Ende des Feldes auf den Start.
Lawson und Verstappen gerieten im zweiten Training aneinander. © Patching / XPB ImagesLawson durchlebt ein schwieriges Wochenende in Mexiko
Bereits am Freitag geriet der Racing Bulls Pilot in den Fokus der Stewards, als er im zweiten freien Training in einen Zwischenfall mit Max Verstappen verwickelt war. Beide Piloten wurden von den Kommissaren wegen „unnötigen und ungeschickten Fahrverhaltens“ mit einer Startversetzung um jeweils einen Platz für das Rennen belegt.
Lawson ließ sich davon zunächst nicht beeindrucken. Im Qualifying lieferte er eine starke Vorstellung ab und stellte seinen Boliden auf den achten Startplatz, was unter Berücksichtigung seiner Strafe Position 9 in der Startaufstellung bedeutet hätte.
Abrupter Abbau der MGU-K-Leistung wird zum Verhängnis
Doch die Freude über das Top-10-Resultat währte nur kurz. FIA-Technikchef Jo Bauer meldete Lawsons Wagen nach der Session den Stewards. Auf seiner schnellsten Q2-Runde entsprach die Leistungsabgabe der MGU-K nach dem Überqueren der Ziellinie nicht den Vorgaben. Wie aus dem offiziellen FIA-Dokument hervorgeht, ging Lawson nach der Ziellinie nicht sofort vom Gas. Dadurch wurde die geforderte Absenkrate der MGU-K-Leistung zur Erreichung des reglementierten „Step Downs“ verfehlt. Damit verstieß das Auto gegen die Artikel C5.12.6 und C5.12.7.
Racing Bulls argumentierte vor den Kommissaren, dass aus der verzögerten Leistungsdrosselung nach der Ziellinie kein Vorteil für die Runde entstanden sei. Die Stewards stellten jedoch klar, dass ein Verstoß gegen das Reglement nicht durch das Fehlen eines Leistungsvorteils entschuldigt werden kann.
Disqualifikation statt Top-10-Start
Die Entscheidung der Stewards fiel dementsprechend aus. Lawson wird komplett aus der Wertung des Qualifyings gestrichen. Das bedeutet, dass er den Mexiko-Stadt GP nun vom Ende der Startaufstellung aufnehmen muss. Für das Team Racing Bulls ist das Urteil ein bitterer Rückschlag.
Für das Rennen steht nun die Aufgabe bevor, die Software-Mappings der Power Unit anzupassen, um ein solches Stoppen der Hybrid-Bereitstellung künftig auszuschließen.































