Lance Stroll landet in dieser Saison zumeist auf einem der hinteren Plätze. Der Aston Martin ist zumeist konkurrenzfähig und auch gegen seinen Teamkollegen Fernando Alonso sieht der Kanadier oft alt aus.
Nun bekommt Stroll, der für viele nur aufgrund seines Vaters in der Formel 1 verweilt, Unterstützung von einem Ex-Fahrer.
Pedro de la Rosa schützt Stroll. © Rew / XPB ImagesDe la Rosa schwärmt von Stroll
Denn Pedro de la Rosa, der im Podcast Beyond The Grid zu Gast war, lobte Stroll in den höchsten Tönen.
„Lance ist super schnell. Ich liebe es, Daten zu beobachten, weil ich datengetrieben bin, und ich möchte sehen, wo ein Fahrer schneller ist als der andere. Und Lance ist auf vielen Strecken, in vielen Kurven unschlagbar.“
Für ihn sei der Unterschied zwischen ihm und Fernando Alonso auch nicht sonderlich groß. Beide seien laut ihm „ausgeglichen“ und der Kanadier sei „in allen möglichen Ecken extrem schnell“.
Doch warum ist de la Rosa trotz der eher durchwachsenen Leistungen von Stroll so euphorisch? Vielleicht liegt es an seinem Posten. Der Spanier ist Botschafter von Aston Martin und soll den Rennstall damit in jeder Situation in ein gutes Licht rücken.
Ist Lance Stroll so schnell wie Alonso? © IMAGO / DeFodi ImagesHat Stroll ein Quali-Problem?
Für den Ex-Formel-1-Piloten habe der Kanadier das Problem, eine gute Quali-Runde auf die Beine zu stellen. Durch seine schlechte Position habe er damit eine schlechte Ausgangsposition am Rennsonntag.
„Aber manchmal schafft er es im Quali und übertrifft Fernando, was so ist… Ich meine, wir reden von Fernando Alonso. Und bei Rennen ist sein Renntempo auch beeindruckend. Er ist sehr gut im Reifenmanagement.“
Für ihn sei Stroll „unterschätzt“. Und sollte Aston Martin „das Auto verbessern und etwas fanfreundlicher machen – ich muss sagen, es ist gerade aus vielen Gründen ein sehr schwieriges Auto, nicht nur vom Chassis, sondern auch vom Motor – ist er so schnell wie Fernando, wenn das Auto richtig fährt.“
Wieviel Wahrheit in diesen Worten steckt, wird am Ende niemand wissen. Fakt ist, dass das Auto von Aston Martin weiterhin dem Großteil des Feldes hinterherhinkt. Auch in naher Zukunft wird es wohl nicht wirklich besser.































