Lando Norris und McLaren mussten in den letzten Wochen einige Rückschläge hinnehmen. Vor allem der Crash zwischen dem Briten und seinem Teamkollegen Oscar Piastri in Singapur sorgte für Diskussionen.
Nun will man nach vorne schauen. Während Norris das Team anführen will, liegt die sportliche Hoffnung vor allem auf den Updates.
Lando Norris will das Team nach oben führen. © Batchelor / XPB ImagesNorris will aus Fehlern lernen
In einer offiziellen McLaren-Preview vor dem Austin-Wochenende äußerte sich der amtierende Weltmeister zu seiner Reue, die er nach dem Singapur-Wochenende spürt.
Alles, was wir tun, zählt nur, wenn ich auf der Rennstrecke gute Arbeit leiste. Ich übernehme die Verantwortung für meine Fehler und lerne daraus. Dieses Team ist jedes Wochenende meine Motivation, und mein Ziel ist es, die harte Arbeit, die alle leisten, zurückzuzahlen, indem ich mich verbessere, bessere Entscheidungen treffe und das Team bestmöglich repräsentiere.
Während Norris nach dem Sprint eher genervt wirkte, machte er bereits am Ende des Singapur-Wochenendes klar, dass es sein Fehler gewesen sei. Zwischen Piastri und Norris soll auch kein böses Blut herrschen.
Nun will der Brite nach vorne schauen und die Durststrecke der letzten Wochen stoppen. Doch das Material, das er und sein Teamkollege derzeit zur Verfügung haben, macht ihnen das Leben schwer.
McLaren hatte in den vergangenen Wochen Probleme. © Bearne / XPB ImagesBringen die Updates McLaren wieder nach vorne?
Auch Andrea Stella äußerte sich zu der schwierigen Phase beim Weltmeister-Team und setzte dabei auch Durchhalteparolen.
Nach einem schwierigen Triple-Header ziehen wir die Lehren aus unserer Leistung und unserer Umsetzung und setzen diese in die Tat um. In der Formel 1 ist Erfolg niemals garantiert – daher lautet unsere Antwort: Wir bauen weiter auf, entwickeln uns weiter und gehen gemeinsam als ein Team weiter voran.
Eine Prognose für die kommenden Wochen ist trotzdem eher schwierig. McLaren war in den vergangenen Rennen das enttäuschendste Top-Team und bangt aufgrund der großen Stärke von Red Bull und Max Verstappen mittlerweile sogar um Platz drei in der Konstrukteurswertung.
Einige kleine Upgrades könnten zumindest ein bisschen Hoffnung machen. Die Verlässlichkeit beim Bremsen soll verbessert werden und die Leistung des Autos soll gesteigert werden.
Helfen sollen dabei auch kleine Veränderungen am Unterboden. In Austin kann das Team, anders als in Singapur, auch endlich wieder vernünftig testen, da kein Sprintwochenende ansteht. Ob man mit den anderen Top-Teams plötzlich wieder mithalten kann, ist allerdings noch vollkommen unklar.































