Adrian Newey hat bei Aston Martin während der Saison ein gutes Chassis entwickelt. Der Motor macht allerdings weiterhin Sorgen.
Honda schafft es weiterhin nicht, einen konkurrenzfähigen Motor an den Start zu bringen. In den letzten Wochen gab es zahlreiche Medienberichte, nach denen der Motorenhersteller unter Druck steht.
Honda und Red Bull hatten eine erfolgreiche Zusammenarbeit. © Photo4 / XPB ImagesVergleich mit Red-Bull-Situation
Vor einigen Jahren baute Honda noch einen Motor, mit dem Red Bull die Formel 1 dominieren konnte. In einer Medienrunde verdeutlichte Adrian Newey allerdings, dass man diese Situation nicht vergleichen könnte.
Ich würde ganz ehrlich sagen, dass Honda derzeit noch ein wenig hinter dem Punkt zurückliegt, den Red Bull als Werksteam (RBR) bei Honda im Jahr 2019 vorgefunden hat – allerdings war das natürlich vier Saisons nach dem ersten Comeback von Honda im Jahr 2015.
Eigentlich wollte sich Honda aus der Königsklasse zurückziehen, einigte sich dann allerdings mit Aston Martin. Viele Ingenieure waren da schon zu Red Bull und anderen Teams gewechselt. Für Newey ist es also derzeit ein weiterer Neuanfang für die Japaner.
Er bezeichnete Honda als „großartiges Unternehmen“. Er habe das Vertrauen, dass „sie schnell Fortschritte machen und die Probleme dieser speziellen PU-Vorschriften verstehen werden“.
Optimismus trotz ungewisser Prognose
Der Teamchef wisse nicht, wie hoch das Defizit zwischen Chassis und Motor sei, doch man wolle sich die GPS-Daten anschauen, um genau zu verstehen, wie man sich verbessern könne.
Dieses Jahr ist bei Aston Martin schon ein verlorenes, doch für den Rennstall ist es wichtig, die richtigen Schlüsse für das kommende Jahr zu ziehen. Doch noch ist völlig ungewiss, wie sich das Auto entwickeln wird.
Was dann das Jahr 2027 angeht, so ist das genau so, wie wir es bereits besprochen haben. Bei Honda gibt es derzeit viele Initiativen und Projekte, die sich zwar vielleicht noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden, von denen wir uns aber viel versprechen.
Man wisse noch nicht, wo der Motor am Anfang der kommenden Saison stehen werde. Newey erwähnte bereits eine mögliche Weiterentwicklung nach dem achten Rennen des kommenden Jahres. Der Design-Guru bleibt weiterhin optimistisch, doch der Druck beim eigentlich ambitionierten Rennstall steigt weiter.































