Nach den Software-Problemen der FIA in den vergangenen Wochen, hatte man beim Großen Preis der USA das Gefühl, dass der Weltverband fehlerfrei davonkommt.
Doch nach dem Rennen sprach Liam Lawson über ein Ereignis, das wieder mal Fragen aufwirft, die es zu beantworten gibt.
Liam Lawson musste mit einem unangenehmen Problem kämpfen. © Coates / XPB ImagesLawson mit Piepen im Ohr
Denn wie der Neuseeländer in einer Medienrunde nach dem Rennen offenbarte, gab es wohl das nächste Software-Problem, das zu einer unangenehmen Situation führte.
Als das VSC aktiviert wurde, gerieten wir in eine doppelte Gelbphase, und wir bekamen Warnsignale, die im Grunde piepen, wenn man zu schnell fährt, und das war wirklich laut. Das soll uns im Grunde davor warnen, auf dem Delta die Geschwindigkeitsgrenze zu überschreiten, und es war einfach die ganze Zeit aktiv.
Lawson habe gedacht, dass er „illegal“ unterwegs gewesen wäre, habe dann aber gesehen, dass er ungefähr „sechs Sekunden“ positiv gewesen sei. Trotzdem habe er weiterhin ein Piepen in seinem Ohr gehabt.
Der Racing-Bulls-Star glaubt, dass es sich um einen Bug handelte, den wohl jeder Fahrer gehabt hätte. Weiterhin macht sich die FIA also keine Freunde, mit den Problemen, die derzeit immer wieder auftreten.
Lawson erlebt seine wohl beste Formel-1-Saison. © Rew / XPB ImagesFreude überwiegt
Doch am Ende konnte Lawson mit dem Problem gut leben, vor allem, weil er mal wieder der beste Fahrer hinter den Top-Teams war. Mit Platz 9 sammelte er weitere wichtige Punkte und zeigte, dass er weiterhin in Top-Form ist.
Es war ein sehr, sehr starkes Rennen und ein starkes Wochenende. Quali und Rennen wurden gut umgesetzt, deshalb bin ich sehr, sehr zufrieden. Das Auto funktioniert jetzt gut, und mit den Upgrades an diesem Wochenende ist es natürlich schön zu sehen, dass sie gut funktionieren. Ich denke, wir haben dieses Wochenende gute Arbeit geleistet.
Man habe über das gesamte Wochenende Reifen sparen können, auch wenn man nicht alle am Ende benötigt habe. Trotzdem sei das ein „gutes Zeichen“. Er freue sich auf die interessanten Strecken, die in den nächsten Wochen kommen würden. Lawson vertraut auf die Stärke seines Autos.
Am kommenden Wochenende in Mexiko will Lawson sicher wieder in die Punkte kommen. Noch immer ist nicht klar, ob der Neuseeländer oder vielleicht doch Nikola Tsolov nächstes Jahr im Cockpit sitzen werden. Mit jeder starken Leistung kann sich der Neuseeländer allerdings weiterhin empfehlen.































