Red Bull hat gemeinsam mit Ford den ersten eigenen Formel-1-Motor gebaut. Laut dem ADUO hatte der österreichische Rennstall den besten Verbrenner im Feld – eine unglaubliche Auszeichnung, wenn man die erfahrene Konkurrenz sieht.
Außer den Racing Bulls bezieht kein weiteres Team den Motor. Könnte sich das bald ändern?
Laurent Mekies bezweifelt, dass Red Bull in naher Zukunft ein weiteres Kundenteam bekommt. © XPB ImagesMekies fühlt sich nicht bereit – Hintertür offen
In einer Medienrunde am Rennsonntag in Austin wurde Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies darauf angesprochen, ob Aston Martin in Zukunft ein Kundenteam werden könnte. Der Franzose hielt sich eher bedeckt.
Wir haben viel unerwünschte positive Aufmerksamkeit für die Leistung unseres Motors bekommen, und das ging natürlich mit dem Interesse vieler Teams einher. Führen wir ernsthafte Gespräche mit irgendjemandem über die Belieferung eines anderen Teams? Nein, wir glauben nicht, dass wir dafür bereit sind. Ist das für die nächsten fünf Jahre in Stein gemeißelt? Nein, denn ich weiß nicht, was in den nächsten fünf Jahren passieren wird.
Erst einmal wolle man den Motor weiter verbessern, bevor man mögliche Vereinbarungen mit anderen Teams eingehen könnte. In der kurzfristigen Zukunft werden Red Bull und Aston Martin also nicht zusammenkommen.
Eigentlich wollte man bei Aston Martin auch den nächsten Schritt gehen. Gemeinsam mit Honda wollte das Team die Formel 1 aufmischen. Doch bislang ist die Zusammenarbeit eine einzige Enttäuschung.
Mike Krack will mit Honda weitermachen. © Batchelor / XPB ImagesKrack glaubt an Sieg mit Honda
Deshalb gelten nicht nur Red Bull, sondern auch Mercedes als möglicher Partner, wenn Honda für das kommende Jahr keine signifikante Verbesserung hinbekommt. Denn mittlerweile scheint das Chassis des Teams gut zu sein, während der Motor immer noch hinterherhinkt.
Doch noch vertrauen die Verantwortlichen von Aston Martin auf das japanische Unternehmen. Das machte auch Mike Krack in einer Medienrunde klar.
Ich kann nur sagen, dass wir einen Partner haben, einen langjährigen Partner, nämlich Honda, das übrigens an diesem Wochenende sein 500. Rennen bestritten hat, und ich glaube, wir werden auch dann noch zusammen sein, wenn wir gemeinsam unser erstes Rennen gewinnen.
Auch Teamchef Adrian Newey machte zuletzt klar, dass er immer noch an die Qualitäten von Honda glaube. Doch am Ende zählt wie so oft in der Formel 1 die Leistung. Hat Aston Martin auch im kommenden Jahr Probleme mit dem Motor, werden die Gerüchte wohl nicht so schnell abreißen.































