Zurzeit gibt es Gerüchte, nach denen Bridgestone in die Formel 1 zurückkehren könnte.
Bis Ende 2028 hat die Königsklasse noch einen Vertrag mit Pirelli. Für die Zeit danach müsste der italienische Reifenhersteller wohl wieder in einen Bieterwettbewerb einsteigen.
Pirelli ist noch bis mindestens 2028 Partner der Formel 1. © Batchelor / XPB ImagesPirelli macht sich (noch) keine Sorgen
Pirellis Motorsportboss Dario Marrafuschi machte in einer Medienrunde nun deutlich, dass er noch nicht an die Zukunft denken würde, da der Vertrag mit der Formel 1 und der FIA noch läuft.
Die Entscheidung für die Zeit danach liegt in den Händen der FIA. Wir spielen dabei keine Rolle. Wir konzentrieren uns lediglich darauf, was wir für die nächste Saison und auch für die darauffolgende tun müssen – und das ist eine ganze Menge. Es ist wirklich noch zu früh, um über irgendetwas für diesen Zeitraum zu sprechen.
Erst in diesem Jahr wurde bekanntgegeben, dass der Vertrag zwischen Pirelli und der Formel 1 verlängert wurde. Auch zuvor gab es wohl schon einige Interessenten, doch der italienische Reifenlieferant hat ein lukratives Paket geschnürt, das am Ende überzeugt hat.
Dario Marrafuschi möchte noch nicht zu weit in die Zukunft blicken. © IMAGO / DeFodi ImagesMarrafushi zufrieden mit Entwicklung
Generell sei man mit der Entwicklung bei Pirelli zufrieden. Doch man wisse selbst noch nicht, ob man den Weg mit der Formel 1 weitergehen wolle. Dafür sei es noch zu früh.
Wenn wir an die Situation vor zwei Jahren zurückdenken, hätten wir uns nie vorstellen können, wo wir heute stehen. Das gilt auch für die Situation in zwei Jahren. Es ist wirklich noch zu früh. Wir konzentrieren uns auf das, was wir gerade tun. Natürlich werden wir den Prozess im Auge behalten und überlegen, was passieren wird, aber es liegt in der Hand der FIA, zu entscheiden, was wir tun müssen.
Der Zustand der Pirelli-Reifen in dieser Saison ist gut – zu gut für viele Fans. Denn der Reifenverschleiß war in einigen Rennen so niedrig, dass die Fahrer locker mit einer Ein-Stopp-Strategie durchkamen. Strategische Flexibilität war dadurch kaum gegeben.
Auf der anderen Seite sind die Reifen in der Formel 1 mittlerweile so sicher wie nie. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien funktioniert außerdem still und erfolgreich. Doch mit Bridgestone könnte ein Konkurrent auf die Bühne treten, der auch schon erfolgreich mit der Königsklasse zusammengearbeitet hat.































