Helmut Marko gehörte zu den Gesichtern des Erfolgs bei Red Bull. Der Österreicher hatte einen Anteil daran, dass Sebastian Vettel und Max Verstappen Vierfachweltmeister wurden.
Mittlerweile hat sich der 83-Jährige aus der Formel 1 zurückgezogen und kümmert sich um seine Hotels in Graz. Trotzdem interessiert ihn immer noch die Formel 1.
George Russell und Kimi Antonelli kämpften in Montreal hart. © IMAGO / EibnerKann Mercedes sich nur selbst schlagen?
In einem Interview mit oe24 zerstörte er erst einmal die Hoffnung vieler Fans, die vielleicht doch noch auf eine spannende Saison hoffen.
„Mercedes ist eindeutig das stärkste Team, die haben den besten Motor und geben auch mit der Batterie den Ton an. Erstmals seit 2021 ist es ihnen wieder gelungen, ein wettbewerbsfähiges Chassis zu bauen, zudem haben sie eine starke Fahrerpaarung.“
Marko genieße es, wie „der junge Antonelli das Auto fliegen lässt“. Doch er glaube, dass Russell in dieser Saison noch zurückschlagen werde. Sind die Silberpfeile also unschlagbar?
„Dass sie sich dabei zerfleischen, ist die einzige Hoffnung. Sonst ist Mercedes weg“, machte die Red-Bull-Ikone klar. In den vergangenen Wochen sah man des Öfteren, dass sich die Mercedes-Piloten in die Quere kamen.
Vor allem im Sprint von Montreal kam es zu einem heißen Duell und auch im Rennen waren die Duelle nicht selten gefährlich. Toto Wolff kündigte an, dass es bald zu einer Teamorder kommen könnte.
Kann Ferrari den Sieg in Monaco holen? © IMAGO / EPAMarko tippt auf anderen Sieger in Monaco
Doch in Monaco sieht Helmut Marko die Silberpfeile nicht ganz vorne. Wie viele Fans und Experten glaubt er, dass Ferrari ein Wörtchen um den Sieg mitreden kann. Der Österreicher geht sogar noch weiter.
„Da sehe ich Leclerc vorn – der ist dort daheim und mein Favorit im Qualifying. Und wer in Monaco vorn steht, gewinnt auch das Rennen.“
Er glaube, dass sich die Silberpfeile mit den langsamen Kurven schwertun könnten. Vor dem Fernseher wird Marko wohl auf jeden Fall sitzen, wenngleich er nur noch die Qualifyings und Rennen schauen würde.
Der Österreicher habe Schwierigkeiten, sich für das neue Reglement zu begeistern. Zwar habe man Anpassungen vorgenommen, doch man sehe „bei weitem nicht das Racing, das ich gewohnt bin und das die Fans sehen wollen“.
Marko ist nicht der einzige, der das so sieht. Auch in der Zukunft soll es weitere Anpassungen geben. Doch noch ist vollkommen unklar, wann und ob die Reglementsanpassung für das kommende Jahr über die Bühne gehen wird.




































