Bei Red Bull sind in den letzten Monaten viele wichtige Leute gegangen, mit den Max Verstappen zu tun gehabt hat.
Mit Christian Horner, Adrian Newey und Helmut Marko verließen drei große Gesichter den Rennstall. Doch auch andere kluge Köpfe kehrten dem Team den Rücken.
Michael Manning war auch an der Seite von Sebastian Vettel. © Red BullMichael Manning übernimmt wichtige Aufgabe bei Williams
Denn auch Michael Manning, der ein wichtiger Teil von Max Verstappens Ingenieurs-Team war, verließ im letzten Jahr das Team, nachdem er seit 2011 bei Red Bull angestellt gewesen war.
Auf LinkedIn verkündete der Brite offiziell, welche Aufgabe er bei seinem neuen Team, Williams, übernehmen wird.
„Ich freue mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass ich eine neue Herausforderung als Chefingenieur für Trackside Engineering beim Atlassian Williams F1 Team angenommen habe.“
In seinem Post hob er hervor, dass Williams im Bereich Ingenieurswesen zu den „traditionsreichsten in der Formel 1“ zählen würde. Die neun Konstrukteurs- und sieben Fahrertitel zeigen zudem, dass man „nach wie vor zu den wahrhaft legendären Teams dieses Sports“ gehören würde.
Alex Albon und Carlos Sainz kennen Michael Manning. © Moy / XPB ImagesReunion mit Albon und Sainz
Manning hat nach seinem Red-Bull-Abgang bei seinem neuen Team einiges vor und wirkt top motiviert.
„Es war jedoch der Ehrgeiz für die Zukunft, der mich zu dieser Aufgabe hingezogen hat. Bei Grove herrscht ein echter Ehrgeiz, wieder an die Spitze der Startaufstellung zurückzukehren, und ich freue mich darauf, dafür zu sorgen, dass die hervorragende Arbeit im Werk in eine präzise Umsetzung auf der Rennstrecke mündet.“
Bei Williams sieht er auch zwei altbekannte Gesichter wieder. Während Alex Albon in der Vergangenheit neben Max Verstappen im Red-Bull-Cockpit saß, hatte Sainz eine Toro-Rosso-Vergangenheit und wird alleine aus diesem Grund kein Unbekannter für Manning sein.
Das Team selbst braucht dringend kluge Köpfe. Zurzeit präsentiert Williams mehr Probleme als Lösungen. James Vowles betont die langfristige Vision – doch kurzfristig sieht es vor allem um die Zukunft von Carlos Sainz derzeit nicht gut aus.




































