Nach starken Wochen musste Liam Lawson in Spa einen kleinen Rückschlag hinnehmen.
Der Neuseeländer konnte mit Teamkollege Arvid Lindblad nicht mithalten und verlor im Kampf um den letzten Punkt gegen Franco Colapinto und Pierre Gasly.
Lawson fiel hinter beide Alpine-Piloten zurück. © Bearne / XPB ImagesMotorenprobleme bei Lawson?
Natürlich äußerte sich der Star der Racing Bulls nach dem Rennen über sein problematisches Rennen in Belgien. Und Lawson hatte direkt eine Erklärung parat.
„Wir waren das ganze Rennen über viel zu langsam, und das wurde auch ziemlich schnell deutlich. Wir hatten einige Probleme mit der PU und dem Versuch, sie zu optimieren, aber auf einer Strecke wie dieser hat man keine Ahnung, wie viel Zeit man pro Runde durch den Energieeinsatz gewinnt.“
Der erste Stint sei gar nicht so schlecht gewesen, doch danach sei es immer schwieriger geworden. Lawson habe versucht, in der Eau-Rouge bis zu Les Combes Energie zu sparen, sei dadurch aber versehentlich überholt worden. Das Team habe „im Rennen viele verschiedene Dinge ausprobiert, aber es hat nicht wirklich funktioniert“.
Zu allem Überfluss wurden er und Pierre Gasly dann auch noch im Zweikampf düpiert. Franco Colapinto ging im Mika-Häkkinen-Style nach der Eau Rouge an beiden Fahrern vorbei und sicherte sich den letzten Punkt.
Alan Permane machte klar, dass Tsolov schon bald in der Formel 1 fahren wird. © Patching / XPB ImagesTsolov im Nacken
Auch, wenn die Gerüchte in letzter Zeit immer wieder als kalt abgetan wurden, weiß Lawson, dass Formel-2-Star Nikola Tsolov ihm im Nacken sitzt.
In einer Medienrunde in Spa machte Alan Permane klar, dass der Bulgare sich Hoffnungen auf einen Formel-1-Aufstieg machen kann.
„Er macht unglaublich gute Fortschritte. Er führt jetzt die Meisterschaft nach seinem großartigen Wochenende in Silverstone an, also zu sagen, dass er auf dem Radar ist, wäre ein kleines Understatement. Er ist der nächste in der Reihe, würde ich sagen.“
Noch sei nur unklar, wann Tsolov hochgezogen wird. Im Moment würde man nicht darüber nachdenken, doch eine Entscheidung würde in diesem Jahr auf jeden Fall noch fallen, so der Racing-Bulls-Teamchef. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.
Lawson kann sich weiterhin auf der Strecke in eine gute Position für die nächste Saison bringen. Spa war ein kleiner Rückschlag und in Ungarn sollte es in seinem Interesse sein, dass es wieder bergauf geht.




































