Mick Schumacher erlebt bislang eine durchwachsene Debütsaison in der Indycar-Serie. Schon seit längerer Zeit wird über seine Zukunft diskutiert.
Doch scheinbar lässt sich der Deutsche davon nicht groß beeinflussen. In Nashville sorgt er mit einem starken Rennen für ein echtes Ausrufezeichen.
Mick Schumacher lieferte in Nachvilla ab. © IMAGO / ZUMA Press WireSchumacher mit bestem Indycar-Ergebnis
Schumacher wusste schon im Qualifying zu überzeugen. Zwar landete er nur auf Platz 16, allerdings war er damit der beste Pilot seines Teams. Und im Rennen lief es für den Ex-Formel-1-Star von Anfang an gut.
Stück für Stück konnte sich Schumacher nach vorne kämpfen, profitierte von ein paar Crashs, bewahrte allerdings auch immer wieder die Ruhe und gehörte so kurz vor dem Ende des Rennens zu den Top 6.
Doch der ein oder andere Topstar wie Pato O’Ward, der zuletzt seinen Formel-1-Traum begrub, konnte den Deutschen noch überholen. Trotzdem stand am Ende ein toller achter Platz – sein bestes Ergebnis in der Indycar-Serie. Außerdem war er der einzige Rookie, der die Zielflagge überhaupt gesehen hat.
Den Sieg sicherte sich WM-Leader Alex Palou vor dem Penske-Trio Newgarden, Malukas und McLaughlin. Vor allem die Leistung von Malukas, der nach einem Trainingsunfall ins Krankenhaus musste und von ganz hinten startete, ist hier noch einmal hervorzuheben.
Nach eher schwierigen Wochen und vielen Gerüchten um die Zukunft des Schumi-Sohns ist der achte Platz ein Bewerbungsschreiben für die kommende Saison. Doch es gibt dieser Tage auch nicht ganz so gute Nachrichten.
Muss Mick Schumacher um sein Pdium bangen? © IMAGO / Andreas BeilKuriose Regelung: Cockpit wird wohl verkauft
Denn Schumacher könnte das Opfer eines sehr speziellen Vorgangs werden, der zur Indycar-Serie gehört. Seit 2025 gibt es ein sogenanntes Charter-System. Jedes Team hat eine feste Zahl an Startplätzen, einige Teams haben zwei, Rahal Letterman Lanigan derzeit drei.
Doch, da das dritte Auto seit Jahren Probleme macht und das Team damit überfordert zu sein scheint, soll der dritte Startplatz laut übereinstimmenden Medienberichten verkauft werden. Auch Interessenten soll es bereits geben.
Ein Verbleib bei seinem derzeitigen Team wäre nur möglich, wenn der 37-Jährige Graham Rahal seine Karriere beendet. Der hatte schon mehrfach damit geliebäugelt, hat in dieser Saison allerdings schon drei Podiumsplätze erreicht. Zweifelhaft, ob die Ikone nun aufhören will.
Laut einem Bericht des Magazins Racer gibt es allerdings auch gute Nachrichten für Schumacher. Er soll Investoren im Hintergrund haben, die ihm ein Cockpit finanzieren würden. Für kleinere Teams in der Serie wäre das mehr als interessant. Doch es ist wie so oft in Schumachers Karriere – die Ungewissheit über seine Zukunft bleibt bestehen.




































