Lewis Hamilton scheint in dieser Saison endlich wieder zu alter Stärke zu finden. Der Brite ist derzeit WM-Zweiter und damit der ärgste Verfolger von Kimi Antonelli.
Immer wieder schaffte es der Ferrari-Star in seiner Karriere, gegen Widerstände und kleinere Leistungslöcher anzukommen. Auch in seinem Leben hat Hamilton einige schwere Zeiten erlebt.
Lewis Hamilton hat in seiner Karriere gezeigt, wie stark er auch mental ist. © Moy / XPB ImagesHamilton nutzte Karate für seine Mentalität
In einer Medienrunde erzählte der Ferrari-Star nun, wie wichtig Karate in seinem Leben gewesen sei. Dort habe er „viel Disziplin gelernt“. Er sei damals „einfach ein normales Kind mit jeder Menge Energie“ gewesen und habe „an Wänden hochgesprungen und auf Bäume geklettert“.
Doch auch schlimme Erfahrungen brachten Hamilton dazu, die Karate-Stunden in seinen Alltag einzubauen.
„Ich musste diese Energie in etwas lenken, sonst wäre ich wahrscheinlich vom richtigen Weg abgekommen, wo ich aufgewachsen bin. Ich bat darum, Karate zu machen, als ich sechs war, weil ich gemobbt wurde, und das dauerte sehr, sehr lange, das Mobbing, bis in die Grundschule und weiter bis zur Highschool.“
Bereits in der Vergangenheit schilderte der Rekordweltmeister immer wieder, wie schwierig er es als POC auf seinem Weg nach oben hatte. Doch trotzdem schaffte er es, die inneren Geister zu besiegen.
Auch auf der Strecke muss Lewis Hamilton immer wieder kämpfen. © Rew / XPB Images„Mobber“ auch auf der Rennstrecke unterwegs?
Hamilton machte allerdings auch deutlich, dass er nicht nur während seiner Schulzeit schlechte Erfahrungen gemacht habe. Auch im Motorsport scheint es ein ähnliches Phänomen zu geben.
„Als ich dann auf die Rennstrecke kam, war es dasselbe. Mobber sind überall, daher glaube ich, dass es mir einfach geholfen hat, mich selbst zu verstehen, die Kraft, die ich in mir habe, zu erkennen und zu lernen, wie ich sie für etwas Gutes statt Negatives einsetzen kann.“
Am Ende zeigte es der Brite den Mobbern dieser Welt. Nun gehört er zu den größten Motorsportlern aller Zeiten und arbeitet weiter an seinem Legendenstatus. Mit Ferrari hat er noch einiges vor. Vielleicht springt ja am Ende sogar der achte Weltmeistertitel dabei heraus. Vor der Sommerpause gab es allerdings eine kleine Ferrari-Ernüchterung.
































