In der letzten Ausgabe Race Control, der Champ1-Analyse zum Rennwochenende, vor der Sommerpause, durften Marc Surer und Niels Wittich die bisherige Saison der Teams bewerten.
In Teil 2 geht es vor allem um Audi und Red Bull, die nach Startschwierigkeiten so langsam doch ins Rollen kommen.
Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto liefern ab. © Rew / XPB ImagesAudi: Surer sieht gute Grundlage für die Zukunft
Zwei starke achte Plätze und die ersten Punkte für Nico Hülkenberg in Ungarn zeigen, dass Audi vor allem leistungsmäßig zu den Top-Teams im Mittelfeld gehört.
Doch vor allem die technischen Probleme sorgten dafür, dass die erste Saisonhälfte doch etwas enttäuschend war. Auch Kommentatorenlegende Marc Surer machte klar, dass das Team, das die Sauber-Infrastruktur nutzt, im Mittelfeld mitfahren könnte, sie aber noch ein Stück weit von der Leistung entfernt wären, die das alte Team im letzten Jahr abgeliefert hätte.
„Immerhin kann man sagen, sie fahren mit und sie haben in jedem Rennen eine Chance auf Punkte. „Also, das ist für mich schon ein Erfolg.“
Sie seien trotz der Zusammenarbeit mit Sauber ein neues Team und das neue Reglement mache auch anderen Teams Probleme. Da sie mittlerweile die Zuverlässigkeit in den Griff bekommen würden, könne man zufrieden sein.
In der zweiten Saisonhälfte sollen die nächsten Schritte gemacht werden, und Mattia Binotto machte vor kurzem klar, welche großen Visionen man für die Zukunft hat.
Max Verstappen stand in dieser Saison noch nicht ganz oben auf dem Podium. © Rew / XPB ImagesRed Bull: Feiert Verstappen noch Siege?
Auch bei Red Bull gibt es einen kleinen Aufwärtstrend. Auch wenn der Rennstall in den vergangenen Wochen auch das ein oder andere Mal Glück hatte, konnte man trotzdem besser mit den anderen Teams mithalten.
„Sie sind besser geworden. Ja, also ich meine, sie fahren jetzt praktisch regelmäßig aufs Podium. Das ist sicherlich positiv. Wobei auch immer der Faktor Max Verstappen zählt.“
Wenn der Niederländer im Racing Bull sitzen würde, würde er „auch da vorne fahren“, so die Kommentatorenlegende. Der Rennstall habe Fortschritte gemacht und das mache Hoffnung. Der Schweizer überraschte sogar mit einem kleinen Vorausblick.
„Wenn man Max ein konkurrenzfähiges Auto gibt, dann gewinnt er das Rennen. Er braucht nicht mal das Beste zu haben, er muss einfach nur eins haben, wo er vorn mitmischen kann, und dann gewinnt er das Rennen. Also, wir können uns darauf vorbereiten, dass der Max dieses Jahr noch ein Rennen gewinnt.“
Auch um den vierfachen Weltmeister halten zu können, sollte Red Bull das Auto weiterhin verbessern. Doch zurzeit sieht es generell gut aus. Es gibt sogar Gerüchte, dass es bereits kurz nach der Sommerpause eine Entscheidung geben könnte.
Der österreichische Rennstall würde sich sicher freuen, wenn man den Superstar halten kann – und man mit ihm in dieser Saison noch den ein oder anderen Sieg feiert.

































