Bereits vor kurzem wurde darüber berichtet, dass die Rennen der Formel 1 in der kommenden Saison aufgrund der kurzfristigen Regeländerungen kürzer werden sollen.
Nun hat die Formel 1 offiziell bestätigt, dass es einige Anpassungen geben wird. Doch dabei geht es nicht nur um die Renndistanz.
Kürzere Rennen – mehr Flexibilität
Im offiziellen Statement wurde verkündet, dass die Renndistanz künftig bei 290 Kilometern und nicht bei 305 Kilometern liegen wird. Damit fallen je nach Rennen zwei bis drei Runden weg.
Auch wird es kein 3-Stunden-Limit mehr geben. Es wird ein Endzeit-Limit geben, an das sich gehalten werden muss. Dies kann von Grand Prix zu Grand Prix unterschiedlich sein. Die maximale Rennzeit soll weiterhin bei zwei Stunden bleiben.
Auch an den Trainings soll weiter gefeilt werden. Die Trainingszeit soll flexibler gestaltet werden, damit Unterbrechungen leichter nachgeholt werden können. Das hat in der Vergangenheit nicht immer geklappt.
Das Verbot der Getriebeentwicklung während der Saison wird aufgehoben. © IMAGO / Every Second MediaGetriebe dürfen weiterentwickelt werden
Doch die wohl interessanteste und wichtigste Änderung ist das Ende der Getriebe-Homologation. Eigentlich war geplant, dass die Getriebe der Teams vereinheitlicht werden.
Damit soll nun Schluss sein. Diese Änderung sorgt dafür, dass es sportlich noch etwas spannender werden soll, da ein weiterer Teil des Autos während der Saison entwickelt werden darf und zu Unterschieden führt.
Änderungen am Technischen Reglement, sowie finanzielle Aspekte sollen zusätzlich beschlossen worden sein, dazu wurden aber keine Details genannt. Sollte der FIA World Motor Sport Council die Anpassungen nun bestätigen, ist auch die letzte Hürde geschafft. Dies gilt allerdings als Formsache.
Die Formel 1 arbeitet weiterhin an der eigenen Zukunft. Die geplanten Regeländerungen sollen den Sport weiterhin spannender machen und auch an die Fahrer wird durch kürzere Renndistanzen und vor allem die flexibleren Trainings gedacht. Ob man am Ende eine spürbare Änderung sieht, wird man erst im kommenden Jahr feststellen können.































