Noch immer ist nicht final bekannt, ob die Rennen der Formel 1 im Nahen Osten stattfinden können. Zwar plant man, nach Katar und Abu Dhabi zu fahren, doch die Situation bleibt angespannt.
Erste Entscheidungen könnten die letzten Wochenenden der Königsklasse zu einer echten Farce werden lassen.
Andrea Schlager und Co. werden wohl nicht in den Nahen Osten reisen. © Moy / XPB ImagesZahlreiche TV-Sender planen wohl Formel-1-Boykott
Laut der Bild haben nun zahlreiche TV-Sender den Plan, die Rennen im Nahen Osten zu boykottieren und kein Team dorthin zu schicken. Dazu gehören Canal + (Frankreich), Servus TV (Österreich) und die spanische Version von DAZN.
Die Sky-Gruppe, die die Formel 1 in England, Deutschland und Italien überträgt, soll auch ähnliche Pläne haben. Auch einige Mitarbeiter der Teams sollen wenig begeistert darüber sein, dass die Rennen im Nahen Osten stattfinden sollen.
Eine finale Entscheidung soll wohl bis zum 10. November stehen. Dann hat auch Imola Planungssicherheit, denn die Strecke würde wohl als Ersatzfinale dienen. Ein Saisonfinale ohne TV-Teams hätte wohl ein ziemliches Geschmäckle. Doch, ob die Formel 1 sich davon beeinflussen lässt, ist zumindest zweifelhaft.
Toto Wolff vertraut der FIA. © Rew / XPB ImagesWolff schießt gegen MotoGP-Piloten
Die MotoGP ist an diesem Wochenende in Katar unterwegs. Und im Vorfeld gab es unglaublich viel Stress. Nahezu alle Fahrer protestierten und Yamaha sagte die Teilnahme am Rennwochenende ab.
In einer Medienrunde machte Mercedes-Teamchef Toto Wolff in Brasilien klar, was er von der Reaktion einiger Fahrer hält.
Die Formel 1 hält sich an die internationalen Richtlinien, sei es in Bezug auf Reisebeschränkungen, Flugausfälle, Warnungen in der Region oder die Rückmeldungen der lokalen Behörden. Ich denke, wenn sich Fahrer zu Wort melden, die zwar geopolitisch keine Ahnung davon haben, was vor sich geht, aber ein Publikum haben, das ihnen zuhört, dann schafft das Medienwert.
Eine klare Kante gegen die Protestaktion. Der Österreicher könne zwar die Bedenken, auch die seiner Mitarbeiter, verstehen, trotzdem vertraue er den Plänen der Verantwortlichen. Zurzeit sieht es so aus, als würden die Rennen stattfinden – doch die Situation kann sich schnell ändern.































