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Platzmangel in Monaco: Schule und Kindergarten für F1 abgerissen

Das Fürstentum Monaco platzt schon seit Jahren aus alles Nähten. Nicht hilfreich für Monacos chronischen Platzmangel: das neue elfte Team braucht Platz im Formel 1 Paddock. Die Veranstalter sahen nur einen Ausweg: Schule und Kita müssen abgerissen werden.

© IMAGO / Action Plus

Es ist kein Geheimnis, dass Monaco klein ist. So klein, dass zu den aktuellen Voraussetzungen nicht alle Teams Platz im Fahrerlager gehabt hätten. Durch Cadillac als elftes Team muss ein weiteres Teamgebäude ganz am Ende des berühmten Paddocks Platz finden. Platz, der nicht da ist. Denn dort, wo eigentlich Cadillacs Motorhome stehen solle, befindet sich eine Schule und ein Kindergarten. Für die Veranstalter lag nur eine Lösung auf der Hand: Schule und Kindergarten müssen weg.

Cadillac braucht Platz für ihr Motorhome im Fahrerlager | © IMAGO / Alessio de Marco

Schock für Eltern und Kinder: Abriss von Schule und Kindergarten steht fest

Schon nach dem Grand Prix im letzten Jahr, entschied man sich in Monaco das kommende Platzproblem durch den Abriss einer Schule und eines Kindergartens zu lösen. Dadurch wurde Platz für Cadillacs Teamhaus im Fahrerlager geschaffen.

Für etwa 1000 Kinder bedeutet das salopp gesagt: Ihre Schule und der Kindergarten müssen für eine Veranstaltung weichen, die drei Tage einmal im Jahr stattfindet. Die nächste Schule ist ungefähr zwei Kilometer entfernt. Für Eltern und Kinder kann dies ein klares Zeichen sein: Formel 1 ist in Monaco wichtiger als die Bildung und Betreuung der Kleinsten.

Leider ist der Abriss der Gebäude keine Überraschung, irgendwie mussten die Monegassen Raum schaffen. So fingen die Arbeiten begannen direkt montags nach dem Rennen im letzten Jahr an. Platz musste her, auch wenn das bedeutet, dass viele Kinder eine neue Schule oder einen neuen Kindergarten besuchen müssen.

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Laura Schanz
Laura Schanz ist seit Juni Teil des CHAMP1.NEWS-Teams. Ursprünglich kommt sie aus dem Bildungswesen, doch ihre Begeisterung für die Formel 1 entwickelte sich schnell von einem Hobby zu einer echten Leidenschaft. Heute verfolgt sie zwei klare Missionen: Zum einen möchte sie alle Strecken des aktuellen Formel-1-Kalenders persönlich besuchen — sechs davon konnte sie bereits abhaken. Zum anderen will sie mit dem hartnäckigen Vorurteil aufräumen, dass Frauen in der Formel 1 keinen Platz hätten. Für Laura ist die Königsklasse weit mehr als schnelle Autos, laute Motoren und der Geruch von verbranntem Gummi. Mit analytischem Blick begleitet sie Rennwochenenden, ordnet aktuelle F1-News und Entwicklungen ein und schreibt klare, verständliche Artikel rund um das Geschehen auf und neben der Strecke. Darüber hinaus ist sie als Social-Media-Host für CHAMP1 aktiv und gehört bei den Live-Sendungen an den Rennwochenenden neben Chantal und David zum On-Air-Team. Ihr Anspruch: die Formel 1 greifbarer, verständlicher und zugänglicher zu machen — für eingefleischte Fans genauso wie für alle, die gerade erst in diesen Sport eintauchen.
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