Max Verstappen erlebte nach zwei Erfolgen in Serie ein schwieriges Rennen in Austin. Der Niederländer hatte Probleme mit seinem Auto und auch die Strategie spielte ihm nicht in die Karten.
Trotz eines dritten Platzes war Verstappen natürlich nicht zufrieden. Gründe für das problematische Rennen waren schnell gefunden.
Max Verstappen musste sich in Austin mit dem dritten Platz begnügen. © Batchelor / XPB ImagesVerstappen kritisiert Strategie
Denn in einer Medienrunde zeigte der Niederländer, dass er mit den Entscheidungen seines Teams nicht ganz einverstanden war. Denn Verstappen hatte durch die Soft-Soft-Medium-Strategie vor allem gegen Ende große Probleme.
Ehrlich gesagt ist das ziemlich frustrierend. Es war einfach kein wirklich gutes Rennen für uns. Im Nachhinein lässt sich das natürlich leicht sagen, aber aus welchem Grund auch immer – die weicheren Mischungen haben heute nicht wirklich gut funktioniert. Ich glaube auch, dass wir unsere Reifen in der falschen Reihenfolge eingesetzt haben.
Eigentlich gilt die Red-Bull-Strategieabteilung um Hannah Schmitz als nahezu fehlerlos. Doch in Austin machten andere Teams einen besseren Job. Ohne die VSC-Phase durch den Ausfall von Bottas hätte sogar Lewis Hamilton noch die Chance gehabt, Max Verstappen das Podium wegzunehmen.
Auch seinen Motor kritisierte der Superstar. In jeder Runde habe er sich anders angefühlt. Daher hätte er während des Rennens überhaupt keinen Rhythmus gefunden.
Holt Verstappen mehr aus dem Auto raus, als drinsteckt? © Cobb / XPB ImagesHat Red Bull kein Top-Auto?
Verstappen glaubt auch immer noch nicht, dass sein Rennstall mittlerweile ein Top-Auto habe. In allen Bereichen sieht er andere Teams vorne.
Ich denke, unser Auto ist ausgewogen. Wir sind weder bei hohen. Geschwindigkeiten noch bei niedrigen Geschwindigkeiten die Schnellsten. Und ich glaube, hier muss man entweder bei hohen Geschwindigkeiten sehr schnell sein oder bei niedrigen Geschwindigkeiten der Schnellste sein. Wenn man beides nicht ist, ist man einfach nur ein bisschen durchschnittlich.
Hinzu kam noch ein fehlerhafter Boxenstop, sowie wiederholte Kommunikationsprobleme am Funk. Auch mit seinem neuen Renningenieur Tom Hart scheint die Chemie noch nicht zu 100 Prozent zu stimmen.
Verstappen machte allerdings auch deutlich, dass man in diesen Dingen eigentlich gut sei. Man werde nun analysieren, warum die Probleme aufgetreten seien. Vielleicht kann in Mexiko schon wieder ein kleiner Leistungssprung vollzogen werden – dann könnte der Niederländer auch wieder um den Sieg mitfahren.































