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„Nicht akzeptabel“: Steiner zerlegt Aston Martin

Günther Steiner kritisiert Aston Martin scharf und spricht dem Team sogar die Klasse ab. Pedro de la Rosa überrascht mit einer mutigen Prognose.

© Rew / XPB Images

Günther Steiner legt gerne den Finger in die Wunde. Der angesehene Formel-1-Experte nimmt kein Blatt vor den Mund und machte sich damit in der Vergangenheit nicht überall beliebt.

Schon zu seiner Zeit als Haas-Teamchef polarisierte der Italiener und wurde auch für seinen Umgang mit Mick Schumacher kritisiert.

Könnte Fernando Alonso Aston Martin verlassen? © Rew / XPB Images

Aston Martin laut Steiner kein „F1-Standard“

Im Podcast Red Flags sprach Steiner nun über die Situation bei Aston Martin. Wirklich nette Worte hatte er für das Team nicht übrig.

„Aston Martin lässt sogar Cadillac gut aussehen, wissen Sie, und Cadillac lag am Ende eines Rennens drei Runden zurück, aber es ließ Cadillac gut aussehen“, behauptete Steiner.“

Für Steiner sei das, was Aston Martin derzeit mache, „nicht akzeptabel“. Und er ging sogar noch einen Schritt weiter. Das Team entspreche nicht mehr dem „F1-Standard“.

Aston Martin befindet sich zurzeit durch den überraschenden Punkt von Fernando Alonso in Monaco auf dem zehnten Platz der Konstrukteurswertung, allerdings wirken die Cadillacs trotzdem auf den meisten Strecken deutlich stärker.

Motor, Chassis und Zuverlässigkeit lassen zurzeit zu wünschen übrig und sorgen dafür, dass die Rücktrittsgerüchte um Fernando Alonso immer lauter werden.

Pedro de la Rosa glaubt an die Stäke des Autos auf einigen Strecken. © Rew / XPB Images

De la Rosa mit waghalsiger Prognose

Pedro de la Rosa, Repräsentant von Aston Martin, der in den Medien sogar als möglicher neuer Teamchef gehandelt wird, überraschte vor wenigen Tagen mit einer mutigen Einschätzung.

Der Spanier glaube, dass man auf einigen Strecken die fünftstärkste Kraft sein könnte. Davon sah man aber auch am vergangenen Wochenende in Barcelona nichts.

Der Rennstall hat noch eine Hoffnung. Mitte Juli soll ein Upgrade kommen, das die ganze Philosophie des Wagens auf links drehen soll. Sollte es funktionieren, könnte das Team einen großen Schritt nach vorne machen.

Ansonsten sieht es vor allem bei Fernando Alonso mehr als schlecht aus. Flavio Briatore und Alpine gelten als mögliche Anlaufstation des Spaniers, auch ein Karriereende ist im Bereich des Möglichen. Für Aston Martin stehen wichtige Wochen an, die die Zukunft des Teams bestimmen könnten.

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David Heermann
David Heermann verbindet sportliche Leidenschaft mit journalistischem Anspruch. Bereits während seines Medienwissenschaftsstudiums stand für ihn fest, dass er seinen beruflichen Weg im Sportjournalismus gehen möchte. Die Formel 1 begleitet ihn seit seiner Kindheit – heute interessiert ihn jedoch weit mehr als das reine Renngeschehen. Strategische Entwicklungen, teaminterne Dynamiken und die Geschichten abseits der Strecke prägen seinen Blick auf die Königsklasse. Seit 2026 ist er Teil von CHAMP1. Für CHAMP1.NEWS verfasst er regelmäßig News-Artikel, Hintergrundberichte und Analysen. Darüber hinaus präsentiert er Formate auf den Social-Media-Kanälen der Plattform und ordnet in den Sendungen Qualifyings, Sprints und Rennen ein – mit Fokus auf die entscheidenden Szenen, strategischen Wendepunkte und sportlichen Entwicklungen. Sein Anspruch: komplexe Themen klar einordnen, Hintergründe verständlich aufbereiten und die wichtigsten Ereignisse aus der Welt der Formel 1 präzise und professionell vermitteln.
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