Flavio Briatore ist zurück in der Formel 1, um Alpine wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Nach guten zwischenzeitlichen Ergebnissen lief es in den vergangenen Wochen eher durchwachsen.
Für den Italiener ist es aber auch wichtig, dass das Business läuft. Unter anderem gelang dem Rennstall ein Mega-Coup mit der Luxusmarke Gucci. Doch auch zu damaligen Zeiten hatte Briatore einen Sinn für das Geschäft.
Bernie Ecclestone und Donald Trump wollten die Formel 1 nach New Jersey holen. © Coates / XPB ImagesGespräche zwischen Trump und Ecclestone
In der Reihe In Conversation With… enthüllte Briatore nun, welche irren Pläne er in der Vergangenheit hatte. Im Jahr 2007 war es nämlich Briatore, der Trump und Ecclestone an einen Tisch brachte, da der US-Grand-Prix gestrichen wurde.
Da Trump damals mehrere Events in Vegas und auch Boxen promotete, sah der Italiener in ihm den perfekten Mann, um die Formel 1 wieder zurück in die USA zu holen. Als Rennort war New Jersey im Gespräch.
„Wir haben ein Video mit Bernie abgespielt, um herauszufinden, wo der beste Ort in New York für das Rennen wäre. Und Donald hat uns gesagt, New York ist aus tausend Gründen sehr schwierig, aber Jersey wäre der richtige Ort. Also begann Bernie, mit zwei oder drei verschiedenen Leuten in Jersey zu verhandeln.“
Ein Formel-1-Rennen in New Jersey wäre anscheinend ein Spektakel geworden, das die Rennserie zur damaligen Zeit gut gebrauchen konnte, da man sich nicht in der einfachsten Zeit befand.
Mittlerweile ist die Formel 1 auf drei Strecken in den USA unterwegs. © IMAGO / PsnewZFormel 1 hatte laut Briatore kein Image in den USA
Doch der Plan war am Ende nicht von Erfolg gekrönt. Das lag am Image der Rennserie in den USA.
„Aber wir haben es nie geschafft, weil die Formel 1 nicht als etwas Besonderes angesehen wurde. Du sprichst über NASCAR, du sprichst über Indycar, vollkommen anderes Geschäft. Und die Formel 1 wurde überhaupt nicht geschätzt.“
Das hat sich mittlerweile gewandelt. Drei US-Rennen gibt es mittlerweile im Rennkalender und die Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Liberty Media zeigt, was für einen Status die Formel 1 für die USA hat. Auch der Einstieg von Cadillac ist ein großes Signal. In der Zukunft könnte sich der Einfluss noch mehr vergrößern.
































