Im Jahr 2022 gründete Max Verstappen mit Verstappen.com Racing seinen eigenen Rennstall. In Partnerschaft mit Red Bull wuchs die Initiative. Zunächst startete das ganze als Brücke zwischen Verstappens Passion für den Motorsport im echten Leben und das Sim-Racing. Schnell weitete sich das Projekt jedoch aus. Im März 2025 wurde ein eigenes GT3-Rennteam bekanntgegeben.
Der Niederländer sitzt auch selbst für sein eigenes Team hinterm Steuer. In diesem Jahr ging er beispielsweise beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring an den Start.
Große Pläne für Verstappen Racing
Im Interview mit Formule 1 Magazine erklärte der vierfache Formel 1 Weltmeister die großen Pläne, die er mit seinem zweiten Standbein hat. Auf die Frage, wo er seinen Rennstall in zehn oder 20 Jahren sehe, antwortete er: „Bis dahin sollte es ein professionelles Rennteam geben, das in verschiedenen Rennklassen um Siege kämpft.“ Für ihn ist das Team ganz klar mehr als nur ein Hobby. Außerdem machte er deutlich, dass es um mehr gehen soll, als nur um den Spaß. „Wir wollen vorne sein, Rennen gewinnen und zumindest konstant an der Spitze kämpfen. Dieser Anspruch muss immer da sein.“
Verstappen hat große Pläne für sein Rennteam | © Philip Platzer / Red Bull Content PoolJedoch betonte er, wie schnell es mit der Entwicklung des Teams vorangehe, hänge von seiner Zukunft in der Formel 1 ab.
Kein Einstieg in die F1 geplant
In welche Richtung das Team wachsen soll, hat der Niederländer bereits genau geplant. Folglich schloss er einen Einstieg in die Formel 1 aus. Der Fokus soll ausschließlich auf dem Langstreckenmotorsport liegen. „Das ist viel zu anspruchsvoll“, meinte Verstappen.
Verstappen sieht seinen Rennstall nicht in der F1 | © Getty Images / Red Bull Content PoolSchließlich wäre er selbst bei den 24 Rennen dabei und müsste sich parallel um seinen Rennstall kümmern. Die Verantwortung abgeben, käme für ihn dabei nicht in Frage. „Wenn man ein wirklich engagierter Teambesitzer ist und alles richtig machen will, muss man den Überblick behalten und persönlich vor Ort sein“, machte der Formel 1-Star deutlich.
Ich bin nicht der Typ, der fünf Rennen lang am Strand liegen kann, ohne zu wissen, was mit meinem Team passiert. Das würde mir zu viel Stress bereiten, und das möchte ich nicht.
Damit steht die Zukunft für Verstappen Racing fest. Im GT- und im Langstreckensport soll das Team also langfristig Fuß fassen.

































