In Malaysia sorgte ein Software-Fehler in der Einführungsrunde für Probleme bei mehreren Fahrern. Der Rennstart, der ohnehin schon aufgrund des Regens verschoben wurde, wurde dadurch weiter nach hinten verlegt.
Zahlreiche Fans und Experten reagierten mit Häme auf die kuriosen Szenen und wetterten weiter gegen das neue Reglement und den Batterie-Anteil der Motoren. Doch es gibt weiterhin den ein oder anderen Verfechter.
Andrea Stella lobt das neue Reglement. © Bearne / XPB ImagesStella geht Kritik zu weit
In einer Medienrunde machte McLaren-Teamchef Andrea Stella klar, dass er weiterhin viel vom neuen Reglement hält.
Ich denke, wir müssen zugeben, dass die Formel 1 hervorragende Arbeit bei der Erstellung der neuen Vorschriften gemacht hat, mit einigen Fragezeichen aus Sicht des Antriebsverhaltens. Wir müssen anerkennen, dass wirklich gute Arbeit geleistet wurde, um die Show zum Laufen zu bringen, um das Rennen zum Laufen zu bringen.
Man müsse akzeptieren, dass es gelegentlich Fehler geben würde. Es gäbe viele Teams und wenn es „um den Sport oder um allgemeine Softwareprobleme geht, sollten wir meiner Meinung nach Verständnis zeigen und uns gegenseitig unterstützen, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“
Wenn es solche Neuerungen geben würde, wäre es normal, dass manche Aspekte ein gewisses „Tuning“ bräuchten, so Stella.
Die Formation-Lap in Malaysia sorgte für kuriose Szenen. © Sky Sport F1Weitere Probleme möglich?
Doch der Italiener stimmte zu, dass ein solches Problem wie in Malaysia nicht mehr auftreten dürfte. Gleichzeitig warnte er aber auch davor, zu denken, dass nun alles gut wird.
Das war natürlich ein schwerwiegender Vorfall, und wir müssen dafür sorgen, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Aber kann ich garantieren, dass es nie wieder passieren wird? Was dieses konkrete Problem angeht, ja. Was Probleme im Allgemeinen angeht: Nein. Aber wir werden natürlich unser Bestes tun, um so etwas zu vermeiden.
Für die kommenden Jahre wird der Verbrenneranteil bereits angehoben. Für das neue Reglement, das ab 2030 oder 2031 an den Start gehen soll, wird schon viel über eine Rückkehr des V8-Motors diskutiert.
Die neue Formel 1 hat nur wenige Freunde und steht nach Malaysia noch mehr mit dem Rücken zur Wand, als ohnehin schon. Da werden auch Meinungen wie die von Andrea Stella wohl nicht viel bringen.































