Eigentlich ist das Austin-Layout bei den Formel-1-Stars beliebt. Doch vor allem eine Charakteristik sorgt für unterschiedliche Meinungen.
Konkret geht es um die Unebenheiten der Strecke. Diese sind für die Fahrer vor allem körperlich eine Herausforderung und sorgen nicht nur für Begeisterung.
Lewis Hamilton mag die Austin-Strecke. © Bearne / XPB ImagesHamilton lobt Austin-Strecke
Lewis Hamilton kann das allerdings nicht verstehen. Wie der Brite in einer Medienrunde klarmachte, hält er viel von den Unebenheiten der Strecke.
Ich persönlich mag die Unebenheiten, sie verleihen der Strecke Charakter. Ich liebe diese Herausforderung, weil man spürt, wie sich das Auto bewegt, und man es korrigieren muss. In einer perfekten Welt wäre die Strecke eben, aber dann würde ihr der Charakter fehlen. Das ist es, was dieser Strecke das gewisse Etwas verleiht.
Hamilton bezeichnete das Layout der Strecke als „großartig“ und beteuerte, dass er keine Rückenprobleme habe, obwohl er schon 42 sei.
Im Qualifying half dem Rekordweltmeister das Streckenlayout am Ende nicht. Trotz eines zufriedenstellenden Autos reichte es am Ende nur für P5, direkt hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Am Sonntag muss Hamilton also wiedermal eine Aufholjagd starten.
Für Max Verstappen könnte es ein unangenehmes Rennen in Austin werden. © Batchelor / XPB ImagesVerstappen beschwert sich über Rückenprobleme
Ganz anders sieht es da bei Max Verstappen aus. Der Niederländer und Red Bull gehören wieder zur Spitze der Formel 1. Nur Kimi Antonelli war im Qualifying schneller.
Trotzdem machte Verstappen im Vorfeld des Rennwochenendes klar, dass er nicht viel von den Unebenheiten der Strecke hält.
Ich freue mich wirklich nicht darauf, dort zu fahren – schon allein wegen meiner Wirbelsäule. Ich habe darüber gescherzt, bevor ich herkam, aber das ist eigentlich kein Scherz. Das wird schon seit Jahren angesprochen, und jetzt gerät es langsam außer Kontrolle.
Der Niederländer gab an, dass er durch die Unebenheiten wirklich große Probleme habe und sogar ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Die Strecke an sich lobte er, den Zustand des Asphalts bezeichnete er allerdings als „inakzeptabel“. Es könnte also auch ein unangenehmes Rennen für Verstappen am Sonntag werden.































