Nach zwei Siegen in Folge war das Rennen in Austin für Red Bull ein kleiner Rückschlag.
Max Verstappen klagte die ganze Zeit über Probleme und auch die Strategie spielte dem Team am Ende nicht in die Karten. Muss man sich nun wieder Sorgen um die Bullen machen?
Red Bull hatte Probleme in Austin. © Moy / XPB ImagesProbleme bei Red Bull streckenspezifisch?
Auch in Race Control, der Champ1-Analyse zum Rennwochenende, wurde über diese Frage geredet. Kommentatorenlegende Marc Surer glaubt allerdings, dass es am Ende an der Strecke in Austin gelegen haben könnte.
Die Strecke von Austin ist ja so wellig. Und wir können uns erinnern, dass schon in der Vergangenheit, wenn es Bodenwellen gab, der Red Bull ein bisschen unberechenbar war. (…) Das haben sie verbessert, aber jetzt kamen die vielen Bodenwellen und dieses Auto ist offensichtlich wahnsinnig schwierig einzustellen und gerade die Bodenwellen bringen das Auto aus der Balance. Ich denke, das war der Grund, für das unfahrbare Auto.
Verpatzte Boxenstopps, die falsche Reifenwahl und die plötzlich erstarkte Konkurrenz machten den Red-Bull-Piloten plötzlich wieder das Leben schwer. Ohne das VSC am Ende hätte Verstappen vielleicht sogar den Kampf gegen Lewis Hamilton ums Podium verloren.
Hadjar beschwerte sich vehement am Funk. © Batchelor / XPB ImagesSurer kritisiert Hadjar-Ausraster am Funk
Max Verstappen beschwerte sich auch über ein zu spätes Überholmanöver gegen Isack Hadjar, das ihm wichtige Zeit kostete. Für Surer, sei es allerdings keine so große Sache gewesen, dass Hajdar nicht direkt Platz gemacht habe, da er selbst keine Zeit verlieren wollte.
Nein, also aufmüpfig ist höchstens, wie er am Funk schreit. Wenn sie ihm eine Anweisung geben, da kommt er. Das versteht man ja nicht mal mehr, was er da loslegt. Also da würde ich als Team mal sagen: ‚Beruhig dich ein bisschen und gib klare Antworten und schrei nicht einfach los am Funk.‘ Aber okay, das ist halt sein Temperament.
Der Schweizer bezeichnete die Ausraster sogar als schlimmer als die von Yuki Tsunoda, als er noch im Red Bull unterwegs war. Nichtsdestotrotz merkte man im ganzen Team die Frustration am Rennsonntag.
Wie es in Mexiko laufen wird, ist bislang noch völlig unklar. Mercedes und Ferrari werden auch dort versuchen, die Bullen wieder aufzuhalten. Vielleicht liegt die Strecke dem Auto ja am Ende mehr.































