Ferrari und Red Bull hoffen, dass sie jeweils ihren Junior-Fahrer aus der Formel 2 in die Formel 1 aufsteigen lassen können. Das Problem: Bei ihnen ist kein Cockpit für 2027 frei. Ausgerechnet Cadillac könnte ihnen dabei helfen.
Wo ist Platz für die Junioren? | © Moy / XPB ImagesDer übliche Weg von Ferrari und Red Bull
Normalerweise gehen beide Top-Teams den üblichen Weg, Nachwuchs aus der Formel 2 beim Schwestern- beziehungsweise Kundenteam unterzubringen. Bei Red Bull wären das die Racing Bulls, Ferrari hat den Nachwuchs zunächst ins Kundenteam Haas gesteckt.
Gerade bei den Racing Bulls könnte es jedoch schwierig werden, Nikola Tsolov unterzubringen. Dort möchte man aktuell auch 2027 den Weg weiterhin mit Arvid Lindblad und Liam Lawson gehen.
Tsolov führt aktuell die F2-Championship an | © Bearne / XPB ImagesAuch bei Ferrari ging man bisher den Weg über das Kundenteam Haas. Zuerst war es Mick Schumacher, aktuell Oliver Bearman. Doch die Scuderia stößt bei Haas auf ein weiteres Hindernis: Diese sollen ein Auge auf McLaren-Entwicklungsfahrer Leonardo Fornaroli geworfen haben.
Warum ausgerechnet Cadillac?
Aber wie soll Cadillac die Cockpit-Probleme der beiden Top-Teams lösen können? Ebenfalls wie Haas, ist Cadillac ein Kundenteam von Ferrari. Bis die Power Unit von General Motors einsatzbereit ist, wird das auch zunächst so bleiben. In der Theorie könnte es also Sinn machen Ferrari-Nachwuchs Rafael Câmara in den Cadillac zu setzen.
Rafael Câmara ist aktuell auf Platz 3 der F2-Fahrerwertung | © XPB ImagesDenn bei dem Newcomer-Rennstall brodelt es bereits gewaltig. Angeblich soll Sergio Perez mit dem Gedanken spielen das Team zu verlassen. Unter anderem solle er sich wohl bei Williams umschauen.
Cadillac-CEO Dan Towriss verwarf diese Gerüchte jedoch. Er sei sich sicher, Perez auch im nächsten Jahr in seinem Team zu sehen. In einer Medienrunde sagte Towriss:
Ich bin zuversichtlich, dass Checo bei Cadillac bleiben wird, und wir lassen uns keine Sekunde lang von den Williams-Gerüchten ablenken.
Ob entweder Ferrari oder Red Bull oder letztendlich keiner von beiden ihren Nachwuchsfahrer nächstes Jahr im Cadillac sehen werden, bleibt abzuwarten. Der Fahrermarkt für 2027 brodelt und es wird spannend bleiben.

































