Isack Hadjar zählt in dieser Saison zu den konstantesten Fahrern der Formel 1 und scheint mittlerweile bei Red Bull angekommen zu sein.
Trotz der Probleme, die der Rennstall hat, liefert der Franzose ab. Viele Fans und Experten sind sogar der Meinung, er sei der beste Teamkollege, den Verstappen je hatte.
Hadjar zeigt gute Leistungen auf der Strecke. © Moy / XPB ImagesHadjar musste den Rhythmus finden
In einer Medienrunde sprach Hadjar über sein erstes Halbjahr bei Red Bull. Er gab zu, dass der Start beim Rennstall „etwas knifflig“ gewesen sei.
„In den ersten paar Rennwochenenden hatte ich das Gefühl, dass ich die einfachen Dinge völlig falsch angegangen bin, während mir die schwierigen Aspekte – schnell zu sein, den Rhythmus zu finden und den Abstand zu Max gering zu halten – sehr gut gelungen sind.“
Inzwischen habe er „mehr Konstanz gefunden, und wir haben im Team einige Probleme gelöst, die uns das Leben leichter machen“. Red Bull tut sich derzeit zwar immer noch schwer, mit den Teams ganz vorne mitzuhalten, doch eine Entwicklung in die richtige Richtung ist durchaus zu erkennen.
Es sei „viel einfacher, wenn das Auto zuverlässig ist“, so der Franzose. Vor allem am Saisonstart hatte Red Bull immer wieder große Probleme. Mittlerweile scheint die Zuverlässigkeit allerdings so langsam auf einem guten Niveau zu sein.
Das Hadjar-Podium in Monaco war am Ende doch keins. © Price / XPB ImagesPodiums-Traum bleibt
Was Hadjar in dieser Saison noch fehlt, ist ein Podium. Zwar stand er in Monaco dort, doch Pierre Gasly erhielt seinen dritten Platz nach einem „Right of Review“ wieder zurück. Offiziell wartet er also immer noch auf einen Pokal.
Der Red-Bull-Star machte klar, was seine Ziele für die zweite Saisonhälfte sind.
„Es läuft gut, aber gleichzeitig würde ich liebend gerne ein Rennen bestreiten, in dem ich tatsächlich um einen echten Podestplatz kämpfen kann – das ist das nächste Ziel.“
Dafür braucht Hadjar natürlich auch das richtige Auto. Denn der Rennstall darf sich nicht von den Podestplätzen von Verstappen blenden lassen. Diese kamen auch durch die Fehler der anderen Top-Teams zustande.
Red Bull muss noch mehr Leistung auf die Strecke bringen, damit die Fahrer wirklich zufrieden sein können. Das sollte das Ziel für den Rest der Saison sein. In der WM ist man zu weit weg, um ein Wörtchen mitzureden. Deshalb machte Laurent Mekies auch kürzlich klar, dass man schon bald den Fokus auf 2027 legt.

































