Günther Steiner ist seit seinem Haas-Aus zwar ohne Job in der Formel 1, ist aber immer wieder als Experte in TV und Co. zu sehen.
Auch mit einer anderen Rennserie hat er mittlerweile was zu tun. Der Italiener hält Anteile am Team Red Bull KTM Tech3 in der MotoGP.
Günther Steiner scheiterte im Endeffekt bei Haas. © Coates / XPB ImagesSteiner will Projekt keinen Job
Im Podcast Up To Speed sprach Steiner mit Jolie Sharp und David Coulthard über eine mögliche Rückkehr in die Formel 1. Steiner machte klar, dass es durchaus eine Möglichkeit gibt, dass er zurückkehrt.
„Ich würde zurückkommen, wenn es ein interessantes Projekt ist. Es gibt viele Dinge, die ich gerne mache. In den letzten 10–20 Jahren waren es immer Projekte. Ich wollte nie einfach nur einen Job machen, um einen Job zu machen. Es ist zwar nicht langweilig, aber ich habe derzeit genug Spannung. Ich brauche eine Herausforderung.“
Steiner wolle ein Projekt, bei dem er selbst „etwas beeinflussen könne“, egal, was für einen Job-Titel er tragen würde. Das würde ihn nicht interessieren. Er wolle einfach etwas machen, das er mögen würde.
Bei RTL wurde Steiner in den letzten Jahren zu einer festen Größe. Seine offene und ehrliche Art stößt aber nicht nur auf Begeisterung. Immer wieder wird Steiner, nicht nur für seine Haas-Zeit und seinen Umgang mit Mick Schumacher, kritisiert.
David Coulthard gehört weiterhin zu den Gesichtern der Formel 1. © Davenport / XPB ImagesKleines Lob an David Coulthard
Doch Steiner scheint sein neuer Job richtig gut zu gefallen. Trotzdem hatte er ein Lob für David Coulthard.
„Als ich die Formel 1 verlassen habe, bin ich ins TV gegangen. Ich wusste nicht mal, dass diese Industrie besteht. Als ich allerdings das Angebot bekam, war mein Ziel, so gut zu sein wie David. Das habe ich noch nicht geschafft. Es ist einfacher, ein Formel-1-Team zu gründen, als so gut wie David im TV zu werden.“
Coulthard ist mittlerweile für den britischen Sender Chanel4 unterwegs. Auch hat er schon das ein oder andere Mal die offiziellen Podiums-Interviews durchgeführt. Steiner scheint den Ex-Red-Bull-Star als großes Vorbild zu sehen.
Ob Steiner noch einmal in einer anderen Rolle mit der Formel 1 zu tun haben wird, ist derzeit unklar. Er selbst kann es sich vorstellen und es gibt auch Leute, die ihn sich zurückwünschen würden. Eine Rückkehr des Italieners würde zumindest für ordentlich Diskussionsstoff sorgen. Denn seine Meinung wird er auch in einer neuen Rolle weiterhin klar und deutlich ausdrücken.

































