Nico Hülkenberg konnte in Ungarn zum ersten Mal in dieser Saison so richtig strahlen.
Der Deutsche feierte ein fehlerfreies Wochenende und durfte am Ende P9 und damit seine ersten Punkte in dieser Saison bejubeln. Auch seinen Teamkollegen Gabriel Bortoleto ließ er hinter sich.
Nico Hülkenberg freute sich über P9. © Bearne / XPB ImagesHülkenberg freut sich über Wochenende ohne Probleme
In den vergangenen Wochen waren es vor allem die technischen Probleme des Teams, die dafür sorgten, dass Hülkenberg nichts mit den Punkten zu tun hatte.
Im Interview mit Sky machte der Audi-Star klar, wie sehr er auf die Chance auf Punkte gewartet hat.
„Es war bisher ein bisschen mühsam. Eigentlich war die erste Möglichkeit schon im zweiten Rennen in China, wo wir es haben liegen lassen. Dann war immer irgendwas im Weg.“
Das Ungarn-Wochenende sei das erste Rennwochenende gewesen, an dem es Samstag und Sonntag rundgelaufen sei. So konnte sich Hülkenberg in den Punkten halten.
Auch die Audi-Performance macht derzeit Mut. Gemeinsam mit den Racing Bulls und Alpine kämpft man derzeit in jedem Rennen um Punkte und kann nach einem schwierigen Saisonstart mit den letzten Rennen eigentlich zufrieden sein.
Die Zwei-Stopp-Strategie von Audi zahlte sich aus. © IMAGO / IPA SportStrategie war der Schlüssel zum Erfolg
Doch Hülkenberg verdeutlichte, dass Ungarn alles andere als leicht war – vor allem am Sonntag.
„Lange haben die Reifen gut ausgesehen, aber irgendwann kam die sogenannte Klippe. Dann fällt man runter und dann ist nichts mehr zu holen. Dann ist es wirklich nur noch Rallye-Style. Die Bedingungen heute waren sehr heiß, sehr windig, dieser raue Asphalt ist brutal für die Reifen. Der Einstopper war heute nicht einfach.“
Hülkenberg setzt aber anders als Konkurrenten wie Lindblad und Bortoleto auf eine Zwei-Stopp-Strategie – perfekt, um am Ende in die Punkte zu kommen. Ein erfolgreiches Wochenende zum idealen Zeitpunkt.
Auch Sky-Experte Ralf Schumacher sagte, dass es für den Deutschen „endlich mal an der Zeit“ gewesen sei. Der Teamkollege von Hülkenberg, Gabriel Bortoleto, wurde vom Schumi-Bruder hingegen scharf attackiert. Trotzdem scheint der Rennstall (endlich) auf dem richtigen Weg zu sein.































