Red Bull kämpft mit neuem Mega-Angebot um Verstappen
Obwohl Max Verstappen noch bis Ende 2028 an Red Bull gebunden ist, beschäftigt seine Zukunft das Fahrerlager weiterhin. Nach Informationen der Bild soll Red Bull dem Niederländer nun einen neuen Vertrag bis Ende 2029 angeboten haben – inklusive einer deutlichen Gehaltserhöhung.
Der entscheidende Punkt ist jedoch nicht das Geld, sondern die Ausstiegsklausel. Diese soll im Zuge des neuen Vertrags vollständig entfallen. Für Red Bull wäre das ein wichtiges Signal der Planungssicherheit. Für Verstappen würde ein Verzicht auf die Klausel jedoch bedeuten, sich langfristig an ein Team zu binden, dessen sportliche Perspektive derzeit nicht garantiert erscheint.
Genau deshalb bleibt der Poker offen: Red Bull drängt auf eine Entscheidung, Verstappen hält sich weiterhin bedeckt.
©Red Bull RacingRed Bull verpflichtet Mercedes‘ Talentscout
Auch personell setzt Red Bull ein Ausrufezeichen. Mit Gwen Lagrue wechselt einer der renommiertesten Nachwuchsförderer der Formel 1 von Mercedes zum Weltmeisterteam.
Der Franzose leitete über elf Jahre das Juniorprogramm der Silberpfeile und begleitete unter anderem George Russell, Kimi Antonelli, Esteban Ocon und Alex Albon auf ihrem Weg in die Formel 1. Bei Red Bull übernimmt Lagrue künftig die Verantwortung für das traditionsreiche Juniorprogramm und tritt damit in große Fußstapfen, nachdem Helmut Marko das Team Ende vergangenen Jahres verlassen hatte.
Der Wechsel gilt als wichtiger Baustein für den personellen Neuaufbau innerhalb des Red-Bull-Kosmos.
©XPB ImagesBlaue Flaggen bleiben Gesprächsthema
Auch mehrere Tage nach dem Ungarn-Grand-Prix sorgt die Kollision zwischen Carlos Sainz und Oscar Piastri weiter für Diskussionen.
Während Piastri überzeugt ist, dass ihn der Zwischenfall möglicherweise den Sieg gekostet hat, verweist Sainz auf technische Probleme mit dem System der blauen Flaggen. Dennoch zeigen Onboard-Aufnahmen, dass der Williams-Pilot mehrere blaue Flaggensignale passiert hatte.
In der aktuellen Ausgabe von RACE CONTROL analysierten Marc Surer und Niels Wittich ausführlich die Szene und ordnen sowohl die Strafe gegen Sainz als auch die Forderung von Ralf Schumacher nach einer weiteren Sanktion für das nächste Rennen ein.
©XPB ImagesGeorge Russell droht die nächste Strafe
Für George Russell reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Nach dem enttäuschenden Rennen in Ungarn bestätigte Mercedes, dass bereits vor dem Grand Prix ein Motorwechsel notwendig geworden war. Ursache war ein erheblicher Riss im Motorblock.
Da Russell bereits den vierten erlaubten Verbrennungsmotor verwendet, könnte ein weiterer Wechsel eine Startplatzstrafe nach sich ziehen. Genau das würde den ohnehin großen Rückstand auf WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli weiter vergrößern.
Russell selbst zeigt sich trotz der anhaltenden Probleme kämpferisch. Gleichzeitig macht seine Aussage deutlich, wie belastend die Saison inzwischen geworden ist: Die Geschwindigkeit sei vorhanden – doch technische Rückschläge würden immer wieder gute Ergebnisse verhindern.
Die vollständigen Hintergründe zu diesen Themen sehen möchte, gibt es in der CHAMP1 NEWS-Ausgabe Nr. 797 von diesem Mittwoch.
































