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„Wirklich stark“: Laurent Mekies lobt Lawson nach Madrid-Rennen

Laurent Mekies ist sehr zufrieden mit Liam Lawson. Nach Madrid lobte er besonders die Entwicklung des Neuseeländers nach seiner kurzen Red Bull-Saison 2025.

© Price / XPB Images

In Madrid hatte Liam Lawson seinen dritten Vertretungs-Einsatz für den verletzten Isack Hadjar bei Red Bull. Teamchef Laurent Mekies lobte den tollen Einsatz des Neuseeländers nach dem spanischen Grand Prix.

Liam Lawson und Max VerstappenDiesmal ist Liam Lawson nur vertretungsweise an Max Verstappens Seite | © Getty Images / Red Bull Content Pool

Lawson 2026 besser bei Red Bull als 2025

Mit seinem Einsatz in Spanien saß Liam Lawson als Vertretung öfter im Red Bull als er es 2025 als offizieller Werksfahrer tat. Im letzten Jahr wurde er nach nur zwei Rennen zurück zu den Racing Bulls geschickt. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Isack Hadjar konnte sich Lawson erneut beweisen. Und das tat er. Nach dem Spanienwochenende hatte Laurent Mekies viel Lob für den Neuseeländer übrig.

„Ich finde, er hat einen sehr guten Job gemacht“, sagte der Teamchef. „Ich glaube, wir alle wissen, wie schwierig es ist, zu einem anderen Team und in ein anderes Auto zu wechseln, und ich denke, er hat das so gut gemeistert, wie man es sich nur hätte erhoffen können.“

Nach dem Rennen sprach Mekies mit F1TV: „Er hat heute mit dem sechsten Platz einige sehr wichtige Punkte geholt. Das ist ihm auch in Zandvoort gelungen, und in Monza hätte er Ähnliches erreicht – wäre da nicht die Kollision mit Nico [Hülkenberg] und der Schaden am Frontflügel gewesen.“

Ich finde also, er hat einen sehr guten Job gemacht – das Bild war wieder ganz anders als bei den ersten beiden Rennen des Jahres 2025, als er im Team war. Wir sind also dankbar und zufrieden damit.

Liam LawsonLawson machte in Madrid einen guten Job | © Moy / XPB Images

Laut Mekies ist Lawson an der ganzen Situation gewachsen

Der zweite Versuch bei Red Bull lief für Lawson deutlich besser als sein erster. 2025 war der Abstand zu Max Verstappen um Welten größer, während er in diesem Jahr mit dem Niederländer besser mithalten konnte. Insgesamt konnte Liam Lawson 14 Punkte für Red Bull beisteuern.

„Ich glaube, er hat sich als Fahrer weiterentwickelt. Er ist sehr ruhig im Auto und sehr fokussiert“, lobte Mekies.

Er schafft es definitiv – ich weiß nicht, ob er sich bewusst darum bemüht oder nicht –, die Dinge einfach zu halten: sowohl im Umgang mit dem Team als auch in der Art und Weise, wie er seine eigene Leistung und die des Autos angeht.

„Er konzentriert sich also auf das Wesentliche. Er versucht, die Grundlagen richtig hinzubekommen, und das funktioniert für ihn. Natürlich kann man mit mehr Zeit im Auto vielleicht noch eine weitere Stufe der Finesse erreichen, aber ich halte diesen Ansatz für sehr, sehr stark.“ Insgesamt ist Mekies mit der Leistung von Lawson durchaus zufrieden und er ist stolz auf dessen Entwicklung.

Ob man Liam Lawson nächste Woche in Baku wieder an Verstappens Seite sehen wird, ist noch ungewiss. Die finale Entscheidung über Hadjars Gesundheitszustand steht noch aus.

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Laura Schanz
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